5. Juni 2016

Eingerollte Rosenblätter






Ich liebe Rosen. Ach was, ich liebe alles, was grünt und blüht. Und immer, wenn ich an einem meiner Schätze irgendwelche Krankheitszeichen oder sonstige Auffälligkeiten feststelle, gerate ich innerlich in Panik. So auch, als ich an meinen Rosen das erste Mal solche Blätter entdeckte.




Also Blatt abgezupft und umgehend den Gärtner meines Vertrauens aufgesucht. Ich kann dann unmöglich ein oder zwei Tage warten. Das muss sofort abgeklärt werden! Um es gleich vorweg zu nehmen, das ist nicht schlimm und bedeutet nicht den Tod der Rose. Hierfür verantwortlich ist die Rosenblattrollwespe. Ich beobachte dieses Schadbild immer von ca. Anfang Mai bis Anfang Juni. Und nur dann. Später im Jahr tritt es nicht mehr auf. Ein Schädlingsbekämpfungsmittel zu spritzen ist nicht erforderlich. Es reicht, wenn man die befallenen Blätter einfach abschneidet und entsorgt. Die Rose treibt dann wieder gesund durch.






Das ist meine Lieblingsrose. Nicht wegen ihrer Schönheit. Auch nicht wegen ihres Dufts. Nein, sie scheint eine echte Kämpferin zu sein. Nach vielen Wintern mit niederrheinischem Schmuddelwetter hatten wir dann doch vor einigen Jahren mal wieder Schnee und Eiseskälte. Obwohl nur mit mäßigem Winterschutz versehen, ist sie seitdem viel gesünder. Fast so, als hätte sie dem Winter sagen wollen: "Na warte, dir werd ichs zeigen! Du kriegst mich nicht klein." Sie hat jetzt deutlich kräftigere Triebe und zeigt kaum mal Anzeichen von typischen Rosenpilzen, so dass ich auch selten spritzen muss. Bei Spritzmitteln hab ich sowieso meine eigenen Rezepte. Aber dazu an anderer Stelle mehr.





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