11. September 2020

Herbstdeko





Schon ist der Sommer wieder vorbei. An sich mag ich ja den Herbst, auch wenn es draußen manchmal ziemlich ungemütlich wird. Aber dieses Jahr macht mir das Ende der warmen Jahreszeit ein bisschen Bauchschmerzen. Freunde und Familie treffen ist mit dem nötigen Abstand draußen kein Problem. Aber wenn sich das Leben wieder hauptsächlich drinnen abspielt? Im Haus ist der Platz begrenzt und man kommt sich unweigerlich näher.
Aber gut, der Tag, die Sorge. Ein paar warme,  freundliche Tage kommen  ja sicher noch. 

Aber die Sommerdeko darf so langsam verschwinden. Wo bisher die Wimpelkette ihren Platz hatte, hängt jetzt ein herbstlicher Kranz.
Das Material ist aus dem Garten und der Stoffrestekiste. Für das Gerüst des Kranzes habe ich Efeuranken entblättert. Die dickeren Ranken habe ich zum Rund geformt und ineinander verwoben. Mit dünnen Ranken habe ich den Kranz noch ein bisschen umwickelt, damit alles gut zusammenhält. Die Blütenstände und den aus Stoffresten zusammengeklöppelten Drachen habe ich mit Myrthendraht befestigt. 









Für den herbstlichen Blumenschmuck in den 4 Wänden wollte ich noch schnell ein paar Chrysanthemen kaufen. Die halten schön lange, und ich mag den Geruch, der mir beim arrangieren in die Nase steigt. 
Aber dann sind mir beim Floristen die Beeren ins Auge gesprungen und die Chrysanthemen waren abgehakt. Kombiniert habe ich den Beerenzweig mit wilder Möhre, Fette Henne und etwas Blühendem, dessen Name ich wieder vergessen habe.

















Verlinkt zu Holunderblütchen und Freutag

2. September 2020

Ein Tuch wird zum variablen Kleidungsstück


Es war ein verregneter, trüber Sonntag. Ich konnte mich zu nichts aufraffen. Ein bisschen surfen im Internet, mehr war nicht drin. Irgendwie war alles bääh.
Bis Werbung mein Interesse weckte. Werbung für ein großes Tuch mit zwei Armlöchern, das aus Jeans und schlichtem Shirt ein richtiges Outfit zaubert. Und je nach Art der Wicklung auch immer wieder anders. Fixiert wird das Tuch mit Hosenträgerclips oder einem Gürtel. 

28. August 2020

Vom Sturm geknickt


Erwartet haben wir milde Spätsommertage. Stattdessen ist ein heftiger Sturm übers Land gefegt. 
Immerhin sind die Schäden im Garten überschaubar. Ein paar abgebrochene Äste, ein paar umgeknickte Blumen, nichts Dramatisches.

Eine einzige Gladiole hat es bis jetzt zur Blüte geschafft. Ich glaube, ich habe die Zwiebeln ein bisschen zu spät gesetzt. Ausgerechnet die hat es erwischt. Vom Sturm geknickt lag sie am Boden. Nach einer kurzen Trauerminute habe ich die Schere geholt und sie wenigstens noch für die Vase gerettet.

25. August 2020

Nähhelfer aus Stoffresten

Wo gehobelt wird, fallen Späne und wo genäht wird, bleiben Stoffreste. Viel zu schade zum wegschmeißen. 
Auch Reste, die nicht mehr für ein größeres Projekt reichen, bewahre ich auf. Irgendwann kommt die Gelegenheit, wo sie verwerkelt werden können. Zum Beispiel, um das Nähzimmer mit Helfern zu bestücken. 
Meinen Saumumbügler habe ich hier schon mal gezeigt. 

14. August 2020

Brombeerschnitt





Meine momentane Hauptbeschäftigung im Garten ist gießen. Irgendein Beet oder Blumenkübel lechzt immer nach Wasser. Für mehr als Wasserschlauch halten reicht bei den Tropentemperaturen meine Energie dann meistens nicht mehr aus. 

5. August 2020

Sommerliches Maxikleid nähen

Warme Sommertage, Sonne, die langsam im Meer versinkt, Sand unter den Füßen, ein luftiges, langes Kleid, das im leichten Wind flattert. Schon lange wünsche ich mir ein sommerliches, langes Kleid. Seit einer Ewigkeit halte ich nach einem passenden Schnitt Ausschau - locker sitzend und bitte ohne Spaghettiträger. Für so jet bin isch zu alt. 

Bei Graustufenstoffe habe ich meinen Schnitt gefunden. Das Kimonokleid Zahra, eigentlich ein kurzes Kleid, das mit einem Gürtel auf Figur gebracht wird. 

14. Juli 2020

Picknick mit perfekter Ausstattung


Wenn man wandert oder einen Ausflug macht, muss man irgendwann auch mal was essen. Spontan irgendwo einkehren ist grad schwierig, aber ein schönes Fleckchen zum Picknicken findet sich immer.



Sauberes Geschirr und Besteck für unterwegs einzupacken ist kein Problem. Aber gebraucht muss es zusätzlich eingepackt werden damit Tasche oder Rucksack nicht versabbert werden.