Mein Ordnungshelfer für Gartenwerkzeuge - Jetzt freu ich mich erst recht auf die neue Gartensaison

Gerade haben wir erst Weihnachten gefeiert, und kaum dreht man sich einmal um, ist schon wieder März. Meteorologisch gesehen sind also wir schon im Frühling. Auch wenn wir gerade mit Schmuddelwetter beglückt werden -  die Natur lässt sich davon nicht die Laune vermiesen. Die Frühlingsblumen gucken aus der Erde, die Hortensien zeigen Knospen und auch die Rosen treiben schon aus. Was freu ich mich, wieder im Garten richtig los legen zu können. Gestern war mein erster Tag, den ich mit Gartenarbeit verbracht habe. Die vertrockneten Hortensienblüten und die braunen, abgestorbenen Stängel und Blätter der Stauden habe ich abgeschnitten. Die Gräser zurückgeschnitten, um dem Neuaustrieb Platz zu machen. Für den Rosenschnitt ist es noch zu früh. Wenn die Forsythien blühen, ist dafür der richtige Zeitpunkt. Dann sind normalerweise keine längeren, scharfen Fröste mehr zu erwarten.

Was mich bei der Gartenarbeit nervt - ich suche ständig mein Werkzeug. Gerade habe ich was abgeschnitten, jetzt brauche ich den Unkrautausstecher. Die Schere landet irgendwo auf dem Rasen. Ich wander weiter und suche garantiert bald drauf die Schere. Das sollte anders werden. 
Von GardenGirl gibt es praktische, schicke Taschen, um kleinere Gartenwerkzeuge übersichtlich zu verstauen, sozusagen die Handtasche für den Garten. Fast hätte ich mir eine gekauft. Fast. Gäbe es da nicht den Taschen-Sew-Along von den beiden Katharinas. Was das ist, wird von ihnen hier und hier erklärt. Das Thema für Februar lautete: Nähe dir einen Ordnungshelfer.
Beim Taschen-Sew-Along mach ich mit. Was lag also näher, mir meine Gartentasche selber zu nähen. Ab sofort haben Gartenschere, Unkrautausstecher, Bindedraht usw. ein angemessenes zu Hause. So ist alles schön beisammen und kann von Strauch zu Strauch, von Blümchen zu Blümchen mitwandern. Genäht aus beschichtetem Stoff, damit ihr Schmutz und Feuchtigkeit nichts anhaben können. 










Beschichteten Stoff zu vernähen - davor hatte ich einen Heidenrespekt. Der verzeiht keine Nähfehler. Eine Naht, die nicht so perfekt ist, kann nicht mal eben wieder aufgetrennt werden. Die Löcher würden bleiben. Man muss sich also Mühe geben. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich die Steppnaht am oberen Rand nochmal aufgetrennt und nicht so knappkantig abgesteppt. Auch hätte ein heller Unterfaden besser zum Innenstoff gepasst. Aber jetzt ist es nun mal so.

Beim Aufnähen der Aussentaschen stand ich vor dem Problem, wie ich die fixieren kann, wenn Stecknadeln ausscheiden, weil sie Löcher hinterlassen und Clips dafür viel, viel zu klein sind. Malerkrepp hat mir hier hervorragende Dienste geleistet.

Den Stoffverbrauch habe ich perfekt berechnet. Bin selber von den Socken. Ich hatte nur einen kleinen Rest übrig. Davon baumelt noch ein kleines Täschchen am Taschenhenkel. Das hat gerade die richtige Größe für ein Päckchen Taschentücher. 



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