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28. April 2024

Ausflug nach Arcen



Wohnt man am Niederrhein, sind Besuche bei unseren niederländischen Nachbarn nahezu obligatorisch. Im Sommer sind wir am liebsten an der Nordseeküste von Zeeland. Rund ums Jahr lädt Venlo zum Einkaufen und Bummeln ein.

Anfang April haben wir Arcen besucht.

Das Wetter war an diesem Wochenende schon fast sommerlich. Die Nachbarn ringsum wuselten pflichtbewusst, wie es sich für den deutschen Eigenheimbesitzer gehört, im Garten. Kurz, aber nur ganz kurz, war ich versucht, dem Herdentrieb zu folgen. Aber Arbeit läuft ja bekanntlich nicht weg, und ich habe beschlossen, an solch einem traumhaft sonnigen Tag machen wir lieber einen Ausflug. Dem Herrn des Hauses war es recht. Garten und Arbeit passt für ihn eh nicht so richtig zusammen.

Arcen ist ein beschauliches, kleines Städtchen am Ufer der Maas, unweit von Venlo und erfreulich nah an unserem Zuhause. Bevor wir durch den Ort geschlendert sind, haben wir uns die Schlossgärten angesehen.

So früh im Jahr gibt es natürlich noch keine opulente Blütenfülle. Trotzdem gab es einiges Reizvolles zu sehen.




Die frisch-grünen Austriebe des sich ausrollenden Farns sind genauso schön wie Blumen und Blüten.




Das Wasser wird hier aus feinen Düsen vernebelt und erzeugt so diesen mystischen Effekt.




Im Schlosscafé bei einem Kaltgetränk unterm Sonnenschirm sitzen, und schon fühlt man sich fast wie im Urlaub. Die hausgemachte Limonade kann ich sehr empfehlen.



Verlinkt zu Kristina

3. September 2022

Zeeland, mein Seelenort

Das erste Mal fuhren wir vor mehr als 40 Jahren mit Freunden in die niederländische Provinz Zeeland. Und seither kommen wir nicht mehr davon los.

29. Mai 2022

In der Eifel ist der späte Frühling sonnengelb


Seit zwei Jahren haben die Kinder und wir das traditionelle Hin-und-her-Gereiche von Weihnachtsgeschenken abgeschafft. Statt dessen schmeißt jeder den Betrag, den er für Geschenke ausgeben würde, in eine gemeinschaftliche Spardose. Zu gegebener Zeit wird die Kohle bei gemeinsamen Unternehmungen auf den Kopf gehauen.


Auf traumhaft schönen Wegen

29. Mai 2020

Urlaubsfeeling in der Heimat


Solange das Coranaviech noch nicht besiegt ist, machen wir Urlaub zu Hause. Hier gibt es auch schöne Fleckchen, die wir längst noch nicht alle kennen.


Auch am Rhein haben wir uns ein bisschen wie am Meer gefühlt. Auch hier gibt es kleine Sandstrände und haufenweise Muscheln. Und auch hier kann man sich einen Sonnenbrand holen.

21. Oktober 2019

Toskana, my Love

Pinien, Zypressen, Olivenbäume, grüne Hügel so weit das Auge reicht. Vereinzelte Häuser, wie zufällig hingestreut. Mittelalterliche Dörfer mit Burgen und Festungen. Florenz mit seinen Kunstschätzen .....

11. September 2019

Warum in die Ferne schweifen...

...und Jahr für Jahr Urlaub an Orten machen, die viele Flugstunden entfernt sind, wenn man die eigene Heimat nicht kennt und die schönsten Fleckchen Erde fast vor der eigenen Haustür liegen?

Ein Ziel, das wir immer wieder gerne ansteuern, ist das Eifelstädtchen Monschau mit seinen engen Gassen und mittelalterlichen Fachwerkhäusern. 








Cafes und Restaurants laden zur Einkehr ein und in den vielen kleinen Geschäften findet man schöne Mitbringsel, Senf zum Beispiel.
Nicht nur in Dijon bekommt man guten Senf. In der Senfmühle von Monschau werden so viele leckere Senfsorten hergestellt, dass es schwer fällt, nicht den halben Laden leer zu kaufen.




Auch Wandervögel kommen nicht zu kurz. Rund um Monschau gibt es zahlreiche Wanderwege.


Ein absolutes Highlight sind Wandertouren zur Narzissenblüte.


Man kommt an unzähligen Wiesen mit Millionen wildblühenden Narzissen vorbei. Haufenweise Narzissen in freier Wildbahn - sooo schön. Einziger Wermutstropfen sind die Idioten, die auf die Wiesen latschen, weil sie unbedingt ein Foto von sich inmitten der Blumen brauchen. Ich hätte fast eins aufs Maul gekriegt, als ich solche Ignoranten auf ihr unüberlegtes Tun angesprochen habe.








Im Sommer säumt Fingerhut die Wanderwege.






Hier ist Rast Pflicht! An solch einem Schmuckstück kann man einfach nicht vorbeigehen.





Meine Mitwanderer, sprich die Famillisch, sei schon mal gewarnt. Ich möchte unbedingt im Herbst, wenn die Blätter so richtig schön bunt sind, nochmal hin. 

Verlinkt zu Soulsister meets friends

14. August 2016

Millinger Theetuin Teil 2

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Wer am Niederrhein oder im Umkreis wohnt, dem möchte ich einen Ausflug zum Millinger Theetuin unbedingt ans Herz legen. Ein wunderschöner Garten kurz hinter der niederländischen Grenze. Bis Oktober hat man dazu noch die Möglichkeit. Dann werden dort die Pforten bis zum nächsten Frühjahr erst einmal geschlossen. Einzelne Gartenabschnitte habe ich Euch hier schon gezeigt.

Wenn im Garten alle Tische besetzt sind, findet man im Teehaus noch ein gemütliches Plätzchen. Ein herrlich üppiger Blumenstrauß schmückt die Bedientheke, wo man sich mit Getränken und wahlweise Kuchen oder Herzhaftem versorgt. Auch wenn großer Andrang herrscht, kommt bei den Betreibern und Angestellten keinerlei Hektik auf. Nebenan befindet sich der im maurischen Stil gestaltete Gastraum. 





Wer lieber draußen sitzen mag, nimmt auf der angrenzenden Terrasse Platz.


Auch hier als Blickfang ein großer, sommerlicher Blumenstrauß 



Überhaupt, Blumen wachsen dort nicht nur in den zahlreichen Beeten, sondern man findet sie als Schnittblumen überall verteilt. Meistens ganz simpel in schönen mit Wasser gefüllten Schalen in Szene gesetzt.



In einem anderen Gartenteil fühlt man sich wie in die Alhambra versetzt. Ich war zwar noch nie dort, hab mir aber sagen lassen, dass es da so aussieht. Palmen, schönes Mosaikpflaster, ein Wasserbecken mit Sprudelquelle und ein lauschiger Pavillon, der zum Verweilen einlädt. Aber seht selbst.






An einem schönen Herbsttag mit seinem sanften Licht und seinen warmen Farben ist der Garten mit Sicherheit genauso sehenswert. Also, nix wie hin.



11. August 2016

Millinger Theetuin Teil 1

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Hereinspaziert in den Millinger Theetuin. Der Millinger Teegarten liegt auf der  niederländischen Seite des Niederrheins nicht weit von Kleve mitten im Naturschutzgebiet Millingerwaard. Ein Ausflugsziel, das ich nur empfehlen kann. Zu erreichen ist er von Kekerdom aus über zwei unterschiedlich lange Spazierwege vorbei an Wildgänsen, Galloways und Wildpferden. Die kürzere Route beträgt nur zwei Kilometer und ist also auch für weniger Gehfreudige gut zu bewältigen.


Am Eingang zum Teegarten wird man äußerst charmant durch ein halb mit einer Blumenschale verdecktes Schild über den Eintrittspreis informiert - fünf Euro inklusive einem Getränk. 



Und dann taucht man ein in eine Welt aus verschlungen Gartenwegen, Palmen und raschelndem Bambus in harmonischer Eintracht mit heimischen Blumenrabatten. Alles stimmig, mit viel Liebe angelegt und sorgsam gepflegt. Der Bambus wächst so üppig, dass er stellenweise einen dunklen, fast unheimlichen anmutenden Wald bildet. Und Phlox blüht jetzt dort - in Hülle und Fülle.








Zwischendrin findet man immer wieder Ecken, wo man sich niederlassen und einfach den Tag vorüber gehen lassen kann. Ob man auf der sonnigen Wiese noch einen Tisch ergattert oder einfach eine Picknickdecke ausbreitet, sich im Schatten unter Bäumen niederlässt oder sich mit einem Buch auf einem der niedrigen Sofas ausstreckt - alles ist möglich.








Im Teehaus bekommt man außer Tee auch andere Getränke sowie leckere Kleinigkeiten zu Essen, so dass man neben dem ganzen Gucken und Ausruhen auch nicht verhungern und verdursten muss. 


Es gilt zwar Selbstbedienung, man kann aber auch vorab einen Tisch reservieren, der dann liebevoll eingedeckt wird.


Es gibt dort so viel zu gucken und zu bestaunen, dass ich die restlichen Fotos in den kommenden Post packen muss. Also - da kütt noch mehr.