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18. Februar 2022

Steckhilfe für Blumen selber machen




Wegen des tobenden Sturms fiel der geplante Gang zum Blumenhändler aus. Blöd, so ganz ohne Blumen sieht das Nest einen Hauch zu nackt und leer aus. Was nun? Womit jetzt die Vase füllen?

29. Juni 2021

Wasser für die kleinsten Gartenbewohner - Blitz-DIY für eine Insektentränke



Was hat das heute Nacht bei uns geschüttet! 

Für uns Gartenbesitzer und Hobbyfarmer klang das wie Musik. Heißt das doch, dass wir erstmal keine Gießkannen schleppen müssen. Unkraut rupfen macht jetzt fast Spaß.  Der Boden ist so weich,  dass unerwünschtes Gewächs fast von selbst in den Mistkübel springt.

14. August 2020

Brombeerschnitt





Meine momentane Hauptbeschäftigung im Garten ist gießen. Irgendein Beet oder Blumenkübel lechzt immer nach Wasser. Für mehr als Wasserschlauch halten reicht bei den Tropentemperaturen meine Energie dann meistens nicht mehr aus. 

29. Mai 2020

Urlaubsfeeling in der Heimat


Solange das Coranaviech noch nicht besiegt ist, machen wir Urlaub zu Hause. Hier gibt es auch schöne Fleckchen, die wir längst noch nicht alle kennen.


Auch am Rhein haben wir uns ein bisschen wie am Meer gefühlt. Auch hier gibt es kleine Sandstrände und haufenweise Muscheln. Und auch hier kann man sich einen Sonnenbrand holen.

5. Mai 2020

Mit der Sonne gemalt - Stoff mit Sonnendruck individuell gestalten





Es juckt mich in den Fingern, den Garten sommerfein zu machen. Aber die Eisheiligen stehen noch vor der Tür und dieses Jahr bekommen wir sie scheinbar auch zu spüren. Deshalb darf der Gärtner die empfindlichen Sommerblumen vorläufig noch behalten. 


Aber die Wimpelkette hängt schon mal. Entstanden aus Stoffresten, klar, was sonst. Aber auch aus uralter Stoffmalfarbe, die sich seit Jahren in eine Schubladenecke duckt, und aus Blüten und Blättern. Die Muster hat die Hitze eines Sommertages auf den Stoff  übertragen.

7. April 2020

Holz durch Abflämmen altern lassen und schützen




Durch Abflämmen kann man Holz einen rustikalen Charme verpassen. Gleichzeitig wird die Oberfläche härter und somit auch robuster gegen Witterungseinflüsse. Unsere Vorfahren haben angeblich den Teil der Zaunpfosten, der in die Erde kommt, auf diese Art imprägniert. Das klingt völlig absurd. Holz ist schließlich ein Material, das durch Flammen zerstört wird. 

3. Mai 2019

Es darf heiß hergehen




Das Essen ist fertig. Ich stehe mit der heißen Auflaufform in den Händen parat. Der Tisch ist schon gedeckt. Fast gedeckt. Einer muss noch in die Küche flitzen und einen Untersetzer holen, damit ich die heiße Schüssel absetzen kann. 
Bisher waren das ganz simple Korkuntersetzer vom Möbelschweden. Schön fand ich die nie. Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, welche zu schreddern, als mein Korkgranulat für den Kochsack nicht ganz ausgereicht hat. 

Jetzt schützt den Tisch vor Heißem ein Rindenbrett aus dem Baumarkt. Auf die passende Länge hat es der Schreiner gebracht. Ich bin nämlich an der Säge ganz, ganz schlecht. Der Schnitt wird nie richtig gerade und es dauert ewig, bis ich endlich durch bin. Glatt geschliffen und geölt wurde es dann aber von mir höchstpersönlich.

Wenn der Job als Hitzeschutz getan ist, darf das Brett als Bühne für Deko stehen bleiben. Ich wüsste auch gar nicht, wo ich es hin räumen sollte. Aktuell schmücken es Blümchen aus dem Garten. Da bediene ich mich selten. Aber Waldmeister und Vergissmeinnicht haben wir reichlich. Da fällt es nicht auf, wenn ich ein paar Stiele für die Vase abzwacke. Die Gänseblümchen bereichern unseren "Qualitätsrasen" nahezu das ganze Jahr. 








Zu sehen auch bei Holunderblütchen und Soulsister

16. April 2019

Magische Momente


Heute beim Rasen mähen dachte ich, jetzt ist es so weit. Jetzt verliere ich den Verstand. Ich sehe Dinge, die es nicht gibt. Wenn ich das irgendjemandem erzähle, werde ich abgeholt und in eine Jacke gesteckt, die hinten geschlossen wird. Ein beängstigendes Gefühl. Schon leicht panisch kam mir aber dann eine Reportage in den Sinn, die ich kürzlich über Island im Fernsehen gesehen habe. 


In Island werden Straßenbauprojekte gestoppt, weil sie durch Elfengebiet führen würden.


Elfengebiet gehört geschützt. Ist sozusagen Naturschutzgebiet. Das ist kein Witz. Erwachsene, im Leben stehende Menschen treffen solche, für uns absurden Entscheidungen. 

Wenn ein ganzes Volk an diese magischen Wesen glaubt, kann das dann so abwegig sein? Gibt es am Ende doch Elfen und Wichtel oder Trolle? Sehe ich also tatsächlich, was ich glaube zu sehen? Lange Rede, kurzer Sinn, unter der Erle in unserem Garten hat sich so ein kleines Geschöpf häuslich niedergelassen. Von uns völlig unbemerkt hat es sich eine Behausung eingerichtet. Und so wie alles hergerichtet ist, scheint es länger bleiben zu wollen.



Die Haustür ist ein echtes Bollwerk. Sie hat eine recht beachtliche Dicke und ist mit einem großen Vorhängeschloss gesichert. Soweit man bei den Zwergenmaßen überhaupt von solchen Attributen sprechen kann.



Was die Besitzverhältnisse dieses Gartenstücks angeht, wurden ganz dreist Tatsachen geschaffen. Der Zaun gibt uns eindeutig zu verstehen, das hier ist jetzt meins. 




Ein paar meiner Veilchen haben auch schon den Besitzer gewechselt. Wurscht, die haben sich mittlerweile eh überall im Garten angesiedelt.





Den Winzling selbst haben wir noch nicht gesehen. Aber er scheint gerade noch draußen gewerkelt zu haben. Die Jacke hängt noch an der Tür. Ist wohl ein bisschen warm geworden.





Das Wichtelheim besteht aus Gartenabfällen und diversen Resten. In Wichtelhausen ist man sparsam und nachhaltig.

Ich schick den Zwerg zu Creadienstag

23. Juli 2018

Tage wie im Paradies




Traumsommer. Randvoll mit warmen, sonnigen Tagen. Der Wunsch, es möge ewig so bleiben.

Solche Sommer gab es, soweit ich mich erinnere, nur in meiner Kindheit. Da hatten wir Freibadwetter, auf das man sich verlassen konnte. Den Eisverkäufer, der Tag für Tag verheißungsvoll bimmelnd die Straßen der Siedlung abfuhr. Ab und an gab es ein kräftiges Gewitter, das uns Kinder ins Haus zwang. Aber sobald es sich verzogen hatte und die Sonne wieder hervorlugte, waren wir wieder draußen.

Und jetzt haben wir ihn wieder, den Traumsommer. Wenn auch mit einem Wermutstropfen. Tagsüber möchte man sich verkriechen und die Hitze aussperren. Die Natur lechzt nach Regen. Die paar Wassersprenger, mit denen die Bauern die Felder bewässern, wirken angesichts der Trockenheit eher wie Deko. Den Gartenschlauch räume ich schon gar nicht mehr weg. So oft, wie der im Einsatz ist, lohnt sich das nicht.

Im Schatten der Bäume lässt sich die Hitze auch tagsüber ganz gut aushalten. Normalerweise kann ich im Garten ganz schlecht still sitzen. Ständig sehe ich was, was getan werden muss. Aber diesen Sommer klappt faulenzen ganz gut. Ich strecke mich im Liegestuhl aus, lasse den Blick nach oben schweifen und kann mich an dem Himmelsblau gar nicht satt sehen.





Ich genieße die langen Abende bei Kerzenschein und Lagerfeuer. Der Herbst darf sich gerne noch ganz viel Zeit lassen.
















Die Himmelsbilder schicke ich zur Zitronenfalterin, den Rest zu KarminrotGartenwonne und zum Sonntagsglück

17. Juni 2018

Bonjour Tristesse - der bunte Vorgarten stirbt aus

Immer, wenn ich durch unser Wohngebiet fahre, könnte ich heulen. Alle Nase lang verschwindet ein grüner, blühender Vorgarten. Alle Pflanzen werden rausgerissen und durch triste Steine ersetzt. Im allerbesten Fall ragt vereinzelt ein Strauch aus dem monotonen Grau. Mit dem ökologischen Nutzen dieser paar in Form getrimmten Sträucher ist es nicht weit her.


Wieso zieht diese unglückselige Mode eigentlich so weite Kreise?  
Bloß möglichst wenig Arbeit und jederzeit alles tipp topp, sprich sauber und ordentlich. Aber ein Garten ist doch kein Wohnzimmer. Ein Garten ist ein Stück lebendige Natur. Wir beklagen das Insektensterben und entziehen ihnen doch immer mehr Lebensraum und Nahrungsquellen.


Gott sei Dank gibt es Städte, die dem Insektensterben entgegen wirken. Vorreiter ist Xanten. Hier müssen Vorgärten in Neubaugebieten bepflanzt werden. Nur Gehwege und Stellflächen in dürfen in vertretbaren Maßen gepflastert werden.  Auch die Weseler CDU möchte gegen die Steingärten vorgehen. Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Städte nachziehen.



Ich brauche was Blühendes rund ums Haus. Gerne viel. Bei mir darf auch hier und da sogenanntes Unkraut wachsen. Meine Beete sind nicht akribisch von Blättern befreit und glatt geharkt. Dafür besuchen uns Scharen von Vögeln. Im Gebüsch wohnen Igel. Ein Eichhörnchen kommt mehrmals am Tag und schlägt sich den Bauch mit Erdnüssen voll. Wir haben richtig dicke, fette Regenwürmer und ... leider auch Schnecken. Massenhaft. Die scheinen aus den unwirtlichen Gärten alle zu uns abgewandert zu sein. 










Nacktschnecken sind nur ganz wenige dabei, aber unglaublich viele Schnecken mit Häuschen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass diese Schnecken keine nennenswerten Schäden im Garten anrichten. Kann denen das bitte mal einer sagen?! Ich habe mich gewundert, warum meine Million Bell an der Hauswand immer weniger wird. Bis ich so ein Exemplar erwischt habe, wie sie mein Blümchen abraspelt. Die Topinnambur hatten eine Zeit lang jeden Morgen mindestens ein Blatt weniger. Und das sind große Blätter. Eine Gurkenpflanze haben die Biester in nur einer Nacht komplett vernichtet. Grrrr.

Andererseits liefern die Häuschen-Schnecken schöne Deko. An Muscheln und leeren Schneckenhäusern kann ich nicht vorbei gehen. Neulich konnte ich einer Schnecke sogar beim Eier legen zusehen. Solche Erlebnisse stimmen mich dann wieder ein klitzekleines bisschen milder.

Der Post geht zu GartenwonneKarminrot


5. Februar 2018

Blumen sind das Lächeln der Erde - Einfache Bastelanleitung für eine Vase






Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, bin ich erst mal wieder zurück geprallt und musste die Augen nochmal fest zu machen. Irgendetwas blendete. Und zwar ganz gewaltig. Ich war irritiert. Als sich meine Augen an die Helligkeit etwas gewöhnt hatten, wollte ich der Sache auf den Grund gehen. 
Am Himmel war eine helle, runde Scheibe zu sehen. So hell, dass ich sie nur mit zusammengekniffenen Augen betrachten konnte. Von dieser merkwürdigen Scheibe verteilte sich das Licht ringsum strahlenförmig weiter. Was zur Hölle konnte das sein? Ich habe gegrübelt, das heilige Google-Orakel befragt - und plötzlich schoss mir die Erkenntnis ins Hirn. Ja klar, die Sonne!!! Am Himmel stand tatsächlich hell und leuchtend die Sonne! Die hatte ich so lange nicht mehr gesehen, dass ich deren Existenz gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Tja, und dann habe ich in persönlicher Bestzeit das Allernötigste erledigt, die Brille und die Kameralinse geputzt und bin raus, um den Garten nach langer, langer Zeit mal wieder in Augenschein zu nehmen.

Die milden Temperaturen der letzten Zeit haben die Vegetation kräftig vorangetrieben. Die Blätter der Tulpen und Narzissen schauen bereits weit aus der Erde. Auch der Zierlauch steht schon ordentlich hoch. Die Zwiebeln habe ich mir letzten Herbst aus Amsterdam mitgebracht. Ich hoffe inständig, dass ihnen künftiger Frost nicht schadet. Der Winter ist schließlich noch nicht durch. 
Um die schon blühende Glockenblume mache ich mir keine Sorgen. Glockenblumen wachsen bei uns wie Unkraut.



Nachdem ich all das frische Grün hinreichend bewundert hatte, bin ich zum Lieblingsfloristen gepilgert, um mir den Frühling auch ins Haus zu holen. Auf dem Weg dorthin habe ich Merkwürdiges gesehen. Nicht nur, dass Vorgärten immer mehr zu Steinwüsten verkommen. Es gibt doch tatsächlich Leute, die sich Plastikpflanzen in ihre Blumenkästen setzen. Hässliche Plastikblumen für draußen! Haste da noch Töne! Bis zum Blumenladen schüttelte mein Kopf völlig unkontrolliert immer weiter.

Mit nach Hause gebracht habe ich einen ganzen Arm voll Blumen. Unter anderem zwei Sträußchen Traubenhyazinthen. Ich finde diese kleinen Sträuße ausgesprochen niedlich. Ich habe bloß keine passenden Vasen dafür. Ein schnödes Wasserglas wollte ich ihnen nicht antun. Also bekamen sie ein schickes Gefäß Marke Eigenbau. Und so habe ich es gemacht.

Zutaten:
- ein leeres Marmeladenglas (saubere Konservendose geht auch)
- ein bisschen Geäst aus dem Garten oder der freien Natur 
- einen Haushaltsgummi
- Dekoband, dicke Wolle oder Ähnliches 

Den Haushaltsgummi habe ich um das Marmeladenglas gespannt und die Zweige auf die benötigte Länge abgschnitten. Sie sollten das Glas ein bisschen überragen. Die Zweigstücke habe ich ringsum dicht an dicht zwischen Glas und Gummiband geklemmt. Besonders gern mag ich die mit Flechten überwachsenen Zweige.








Zum Schluss habe ich den Gummi mit Wollfilz kaschiert. Jetzt nur noch Wasser ins Glas, mit Blümchen bestücken und rubbeldiekatz zieht der Frühling ins Haus. 







Das und noch mehr zu sehen bei Creadienstag Frollein PfauFreutagHolunderblütchenGartenwonneKarminrot

19. November 2017

Advent, Advent ein Lichtlein brennt




Früher war mehr Lametta, heute ist mehr Kommerz.
Printen und Lebkuchen kann man kaufen, dann sind gerade mal die Sommerferien vorbei. Mit Weihnachtsdeko nervt der Handel  spätestens im Oktober. Diese allzu frühe Konfrontation mit weihnachtlicher Deko führt meistens dazu, dass ich spätestens Anfang November die Nase davon voll habe und beschließe, dieses Jahr wird nicht dekoriert. Allerhöchstens ein klitzekleines Gesteck auf dem Wohnzimmertisch. Sonst nichts.

Tja, und dann packt es mich ganz plötzlich doch. Dann hau ich in die Vollen. Der Schwibbogen und der Nussknacker müssen auf jeden Fall ins Wohnzimmer. Das ist schließlich echte Handwerkskunst und nicht vom Discounter made in Fernost. Gekauft in einem schnuckeligen Laden bei uns im Ort, der eine stattliche Auswahl solcher Stücke anbietet. Wäre doch ein Jammer, wenn sie in der Adventszeit ihr Dasein im Keller fristen müssten.






Weil ich ja eigentlich nicht dekorieren wollte, wird der Adventskranz immer erst ein oder zwei Tage vor dem ersten Advent gebunden. Also kurz vor knapp. Wenn in der Nachbarschaft schon längst alles auf Weihnachten getrimmt ist, herrscht bei mir Chaos. Man tritt unweigerlich auf Tannennadeln, und überall ist der Dekokram ausgebreitet.

Dieses Jahr nicht! Ich habe fertig! Wenigstens was den Adventskranz betrifft. Das ist dieses Jahr allerdings kein Kranz, sondern eher ein - ja - Gesteck. Was Größeres fürs Wohnzimmer und was Kleines für die Küche. Für das Wohnzimmer dieses Jahr ohne viel Blingbling, sondern mehr Richtung Waldweihnacht.

Das Grundgerüst ist ein Stück Ast, das dem Baumschnitt zum Opfer gefallen ist. Das Holzstück liegt fest auf, kollert nicht hin und her und ist, um Kerzen zu befestigen, perfekt. Nur die Stelle, wo vor Jahren mal ein Ast abgesägt wurde, war nicht sonderlich ansehnlich. Zwar schön von Rinde überwallt, aber fleckig und grau und damit für weihnachtlichen Glanz nicht richtig geeignet.

Also habe ich die oberste Schicht abgesägt. Mit einer sehr fein gezahnten Säge. Ich vermute, jeder Experte - ob tatsächlich oder selbst ernannt - hätte für ein so grobes Holzstück auch eine grobere Säge gewählt. Aber durch die feine Zahnung wurde die Schnittstelle zum Handschmeichler. Unglaublich glatt, fast wie poliert. Die Schnittstelle ist nicht nur sauber und glatt, jetzt kommen auch die unterschiedlichen Holzfarben schön zur Geltung.



Um den Ast habe ich Moos drappiert. Für heimelige Stimmung sorgen Teelichter (finde ich sicherer als normale Kerzen). Dekoriert habe ich mit Zapfen und Pilzen.

Die Kerzengläser haben praktischerweise einen Dorn. So finden sie im Moos und im Stamm sicheren Halt. Im Stamm habe ich freilich Löcher vorgebohrt. Das Moos habe ich vor dem Arrangieren nochmal gründlich gewässert. Damit auch die Zapfen und Pilze gut stehen, habe ich mit Heißkleber Zahnstocher angeklebt. Für ein bisschen winterliche Illusion ein wenig Leim und einen Hauch Puderzucker auf die Zapfen und feddisch.

Das Moos und selbstverständlich auch die Kerzengläser sind gekauft. Die größeren Zapfen habe ich auf Spaziergängen gesammelt. Die kleinen Erlenzapfen, das Aststück und die Zweige stammen aus unserem Garten. Die Pilze sind aus Salzteig. Die Teelichter sind Bienenwachskerzen. Das riecht so gut, wenn sie angezündet werden.














Auch zu sehen bei CreadienstagAllie and meKarminrotGartenwonne

23. Oktober 2017

Fotohalter und Menükartenständer aus Resten vom Baumschnitt



Als ich neulich etwas in der Garage suchte, fiel mein Blick auf unsere Kiste mit den Holzresten vom Baumschnitt. Die bewahren wir für gelegentliche Lagerfeuer auf. Direkt obenauf lagen ein paar dicke Scheite, die durchs Trocknen tiefe Risse bekommen haben. Mein erster Gedanke war, zu schade zum Verfeuern. Da kann man was draus machen. Ich hatte zwar keine Idee, was das sein könnte. Aber vorsichtshalber habe ich die Aststücke mal beiseite gelegt. 

Vor ein paar Tagen fielen sie mir wieder in die Hände. Immer noch ideenlos habe ich sie mal eine Weile auf mich wirken lassen und mir die Risse betrachtet. Und dann lief es wie von selbst. Ich hatte mir kürzlich eine coole Karte gekauft, für die ich noch keinen Rahmen habe. Der Spalt im Holz ist wie gemacht dafür.





Im Ursprungszustand waren die Schlitze durch quer stehende Holzfasern blockiert. So weit möglich habe ich sie mit der Pinzette raus gezogen und dann mit der Raspel die Reste abgeschrubbelt. Damit alles schön glatt ist, hätte ich gerne noch mit der Feile nachgearbeitet. Aber das Ding war nicht aufzufinden. Wahrscheinlich war Harvey wieder da. Harvey kommt öfter mal vorbei und versteckt unsere Sachen. Kommt der zu euch auch?












Wenn es was zu feiern gibt, lassen sich Menükarten darin schön präsentieren. Auch floristisches Beiwerk kann man noch dazu stecken. Die Blumen können zwar nicht mit Wasser versorgt werden. Aber ein paar Stündchen überstehen die auch so.