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20. Oktober 2020

Puppenhaus renovieren - Teil 1


Kürzlich habe ich gründlich ausgemistet und den größten Teil des Spielzeugs, das seit vielen Jahren nur noch den Keller vollstellt, verkauft. Beim Puppenhaus - drei Etagen plus Dachgeschoss - habe ich gezögert. Natürlich auch ein Platzfresser, aber das weg zu geben habe ich einfach nicht fertig gebracht.



Das Puppenhaus darf bleiben und wird Stück für Stück renoviert.


Mit der hässlichsten und wahrscheinlich auch aufwändigsten Etage habe ich angefangen. Dann ist das schon mal von der Backe.

28. April 2020

Kalenderupcycling - eine Schachtel aus Buchdeckel basteln





Der Buchkalender vom letzten Jahr hat seinen Job längst gemacht und steht trotzdem immer noch hier rum. Eigentlich entsorge ich leichten Herzens, was ausgedient hat, aber ich finde die Farben so schön. 

Jetzt hat er eine neue Bestimmung gefunden.

10. Dezember 2019

Vom Wäschesammler zur Bank - ein Ikea-Hack



Im Sommer habe ich unsere Küche umgestaltet. Die Fronten gestrichen, den Fliesenspiegel hinter Paneelen versteckt und natürlich auch Decke und Wände gestrichen. Esstisch und Stühle passten jetzt nicht mehr ins Farbkonzept und hätten auch einen Anstrich gebraucht. 

7. August 2019

Das Kaninchenzimmer wird schicker



Wir liegen, wie jeden Morgen, dösig auf dem Teppich, als die Frau reinkommt. Uih, sie legt Leckerlies in den Käfig. Nix wie hin. Aber warum macht sie den Käfig zu? Und dann verschiebt sie ihn auch noch. Von dem Geruckel und Geschaukel  wird uns fast schlecht. Und dann geht es richtig los. 


Der olle Schrank, der schon fast 30 Jahre auf dem Buckel hat und auf einer Seite unser Gehege begrenzt, wird auseinander gebaut. Als wir klein waren, haben wir dadran ein bisschen gekratzt und gebissen. Das schleift sie alles weg. Dann putzt sie den Schrank wie eine Verrückte. Mit Entfetter. Aber Fettflecke haben wir da nicht drauf gemacht. Wir sind nämlich nicht fett!! 
Immer wieder steht die Frau auf der Leiter und fuhrwerkt rum. Dann ist sie so groß. Das sind wir nicht gewöhnt. Das macht uns ein bisschen Angst.
Als sie mit der Putzerei fertig ist, rollt sie Farbe auf den Schrank. Nach 4 Stunden erschreckt uns der Wecker. Wieder rollt sie Farbe drauf. So kritisch, wie sie dabei guckt, macht sie das bestimmt nochmal.

Endlich ist sie zufrieden und baut alles wieder zusammen. Neue Möbelgriffe hat sie auch gekauft. Pfff. Für uns hätte der alte Schrank so wie er war gereicht. Aber sie erzählt was von "neuer Schrank, der fast nix gekostet hat". Hauptsache wir dürfen wieder raus. Yippieh! Dann steht die Frau vor dem Schrank und guckt wieder so kritisch. Brabbelt vor sich hin, dass ihr die Türen zu leer sind und sie vielleicht noch schablonieren will. Hoffentlich überlegt sie sich das noch anders!!! Zum Füttern und Knuddeln kann sie ja gerne kommen. Aber sonst wollen wir unsere Ruhe!













Auch zu lesen bei Soulsister meets friends und  Creadienstag

16. April 2019

Magische Momente


Heute beim Rasen mähen dachte ich, jetzt ist es so weit. Jetzt verliere ich den Verstand. Ich sehe Dinge, die es nicht gibt. Wenn ich das irgendjemandem erzähle, werde ich abgeholt und in eine Jacke gesteckt, die hinten geschlossen wird. Ein beängstigendes Gefühl. Schon leicht panisch kam mir aber dann eine Reportage in den Sinn, die ich kürzlich über Island im Fernsehen gesehen habe. 


In Island werden Straßenbauprojekte gestoppt, weil sie durch Elfengebiet führen würden.


Elfengebiet gehört geschützt. Ist sozusagen Naturschutzgebiet. Das ist kein Witz. Erwachsene, im Leben stehende Menschen treffen solche, für uns absurden Entscheidungen. 

Wenn ein ganzes Volk an diese magischen Wesen glaubt, kann das dann so abwegig sein? Gibt es am Ende doch Elfen und Wichtel oder Trolle? Sehe ich also tatsächlich, was ich glaube zu sehen? Lange Rede, kurzer Sinn, unter der Erle in unserem Garten hat sich so ein kleines Geschöpf häuslich niedergelassen. Von uns völlig unbemerkt hat es sich eine Behausung eingerichtet. Und so wie alles hergerichtet ist, scheint es länger bleiben zu wollen.



Die Haustür ist ein echtes Bollwerk. Sie hat eine recht beachtliche Dicke und ist mit einem großen Vorhängeschloss gesichert. Soweit man bei den Zwergenmaßen überhaupt von solchen Attributen sprechen kann.



Was die Besitzverhältnisse dieses Gartenstücks angeht, wurden ganz dreist Tatsachen geschaffen. Der Zaun gibt uns eindeutig zu verstehen, das hier ist jetzt meins. 




Ein paar meiner Veilchen haben auch schon den Besitzer gewechselt. Wurscht, die haben sich mittlerweile eh überall im Garten angesiedelt.





Den Winzling selbst haben wir noch nicht gesehen. Aber er scheint gerade noch draußen gewerkelt zu haben. Die Jacke hängt noch an der Tür. Ist wohl ein bisschen warm geworden.





Das Wichtelheim besteht aus Gartenabfällen und diversen Resten. In Wichtelhausen ist man sparsam und nachhaltig.

Ich schick den Zwerg zu Creadienstag

21. Dezember 2018

Geschenke umweltverträglich verpacken






Mit den Weihnachtsvorbereitungen bin ich Gott sei Dank fast durch. Einkaufen muss ich auch nur noch ganz wenig. Einen Kuchen wollte ich noch backen. Aber die Jüngste will diesen Job übernehmen. Check.

Die letzten Geschenke habe ich gestern verpackt. Der ein oder andere wird jetzt vielleicht die Stirn in Falten legen und denken, warum produziert die Frau Verpackungsmüll? Glaubt die, der Krempel löst sich nach Weihnachten in Luft auf? Nee, glaubt die nicht. Ganz und gar nicht. Aber ein Geschenk nackig zu überreichen bring ich nicht fertig. Und an Geschenkpapier liegen hier noch ein paar Altlasten rum. Die werden noch aufgebraucht und ab dann ist Kreativität gefragt.

Um ökologisches Verpacken schon mal zu üben habe ich den Innenkern einer Geschenkpapierrolle, der normalerweise gleich in der Tonne landet, mit verwurstet. Auseinander klappen, Geschenk einwickeln, nett dekorieren und zack - schöne Geschenkverpackung.









Beim Schreiben dieses Posts hat sich Frau T. aus K. mal wieder ganz dusselig angestellt und statt auf speichern zu klicken, den halbfertigen Post schon veröffentlicht. E-Mail-Benachrichtigungen für einen Post, den es noch gar nicht gibt, sind damit schon mal raus. Ich lern es nicht! 

So, jetzt stürze ich mich ein hoffentlich letztes Mal ins Einkaufsgewühl. 
Ich wünsche allen ein ganz wunderbares Weihnachtsfest. 
Herzlichst Christel

Das und mehr hier: die Zitronenfalterin


30. Januar 2018

Nachhaltig ist cooler als ex und hopp




Handtücher mit Stoffstreifen umnähen - warum macht man das? Weil man es gerne individuell mag und dann Handtücher hat, die es so garantiert nicht nochmal gibt. Oder weil das Kind ein bisschen verpeilt ist und nach dem Schwimmunterricht seine Sachen gerne  liegen lässt oder gar fremde Sachen mit nach Hause bringt. Solch ein gepimptes Handtuch springt auch dem größten Träumer ins Auge und er erkennt es als sein eigenes. Mein Sohn hatte doch tatsächlich mal eine fremde Mädchenunterhose in seinem Schwimmbeutel. Man hätte sich was dabei denken können, aber er war damals erst acht Jahre alt. Ich habe trotzdem gerätselt, wie er da dran gekommen ist. Mädchen und Jungen ziehen sich schließlich getrennt um. 

Oder man schneidet liebevoll akkurate Streifen und klöppelt sie an Handtücher, weil man schlichtweg Langeweile hat und nicht weiß, was man den lieben langen Tag machen soll.
Ich habe es gemacht, weil das ein oder andere Handtuch sichtbar in die Jahre gekommen und die Kanten nach Tausenden von Wäschen ausgefranst waren. Die kaputten Ränder waren aber das einzige Manko. Ansonsten waren sie noch top. Kein bisschen dünn und fadenscheinig. Zum Wegschmeißen waren sie mir entschieden zu schade. 


Die alten Ränder habe ich abgeschnitten. Dann sind die Kanten nicht so dick und es arbeitet sich leichter. Die zugeschnittenen Stoffstreifen waren bei mir 6 cm bzw. 8 cm breit. Ich habe sie erst doppelt gelegt und umgebügelt und dann jede Seite nochmal zur mittigen Bügelfalte geklappt und gebügelt. Da ich mich am Muster orientieren konnte, ging das fix. Die so vorbereitetem Streifen habe ich um die Handtücher gelegt und festgenäht. 







Und zack - Ressourcen geschont, Geld gespart und Stoffreste abgebaut.





Und ab damit zu CreadienstagEiNaBStoffrestepartyfix itZitronenfalterin

12. September 2017

Kleine Stoffhüllen und schon hat man Übersicht in der Nadelsammlung





Wer gerne und viel näht, verarbeitet nicht immer nur leicht zu nähende Baumwollstoffe. Der wagt sich irgendwann auch an Stretch, feine, dünne Blusenstoffe und vielleicht sogar Leder. Unterschiedliche Stoffe erfordern unterschiedliche Nähmaschinennadeln und so legt man sich nach und nach eine kleine Nadelsammlung an.

Meine Sammlung ist zwar ordentlich in der Schublade sortiert. Aber trotzdem musste ich immer alle Nadelpackungen durchgrabbeln, bis ich die passende Nadel in den Fingern hatte. Dauert zwar keine Ewigkeit. Aber mich hat es genervt. Wenn gerade eine Nadel abgebrochen ist, es sowieso nicht so fluppt wie es soll, erst recht.
Deshalb habe ich den Schachteln Hüllen aus der jeweiligen Stoffart verpasst. Jetzt stecken Jeansnadeln in einer Hülle aus Jeansstoff, dünne Nadeln für feinere Stoffe in fluddeligem Blusenstoff usw. So sehe ich auf einen Blick wo welche Nadel ist. Ich könnte auch ohne hinzusehen die richtige Nadel ertasten. 
Das ist ratz fatz genäht und man braucht nur minikleine Stoffreste. 







15. August 2017

Saumzugaben mit dem selbst gemachten Kantenformer umbügeln - einfach und schnell




Um uns alle anfallenden Arbeiten rund um Haushalt, Garten und Hobby so bequem wie möglich zu machen, gibt es ja fast nichts, was es nicht gibt. Manches ist sinnvoll und erleichtert die Arbeit tatsächlich ungemein. Manches ist einfach nur Schnickschnack, über dessen Anschaffung man einfach nochmal ein paar Nächte schlafen sollte. Und das ein oder andere lässt sich aus Material, dass eh schon vorhanden ist, leicht selbst herstellen.

Immer genervt hat mich, Saumzugaben exakt abzumessen und umzubügeln. Um es mir einfacher zu machen, bin ich dabei auch schon besonders schlau vorgegangen, habe das Handmaß auf den Stoff gelegt, den Saum bis zur gewünschten Zentimerzahl hochgeklappt und drüber gebügelt. Auch über das Handmaß. Ließ sich nicht vermeiden. Blöderweise hat sich das Teil dabei verformt. Hätte ich mal vorher mein Hirn eingeschaltet! Das Handmaß ist aus Kunststoff, und Kunststoff hat nun mal die Eigenschaft, sich bei Hitze zu verformen und zu schrumpfen. Und selbst wenn es damit funktionieren würde, mit einem Handmaß von wenigen Zentimetern Breite schafft man nicht wirklich Strecke.

Im Internet habe ich eine Bügelschablone gefunden, den sogenannten Kantenformer. Der Kantenformer hat eine Zentimetereinteilung. Er wird auf den Stoff gelegt, der Saum bis zur gewünschten Zentimeterzahl hochgeklappt und dann wird drübergebügelt. (s.o.) Im Gegensatz zum Handmass ist der Kantenformer hitzebeständig. 
Mit so einem Teil habe ich lange geliebäugelt. Beim großen Online-Versand für alles Mögliche kosten Kantenformer je nach Größe und Ausführung zwischen 12,50 € und 26,30 €. 
Das war mir zu teuer. Haben wollte ich so was aber immer noch.

Wenn mich irgendwas umtreibt, grübel ich immer wieder drüber nach, bis es irgendwann "klick" macht und ich denke : "Jepp, so könnte es gehen".


Aus einem Stoffrest und einem übrig gebliebenen Stück Decovil habe ich mir meinen Kantenformer zum Nulltarif selber gemacht. Decovil fühlt sich ein bisschen lederartig an, wird auf den Stoff gebügelt und sorgt für Festigkeit. (Ideal als stabiler Taschenboden) Vlieseline geht auch. Die ist nicht ganz so fest, notfalls nimmt man eine doppelte Lage. 

Und mit welchem Stift kann man die Zentimeter-Einteilung aufzeichnen? Er soll dauerhaft halten und auf keinen Fall den Stoff versauen. Da ist mir nix eingefallen. Deshalb habe ich mit Garn in Kontrastfarbe Markierungsnähte gesetzt. Mit dem Kantenlineal geht das präzise, gerade und im genauen Abstand.







Die Skalierung lässt sich nach Bedarf fortsetzen. Fürs Erste reicht mir das so.



Die Stoffseite zeigt nach oben. Das Bügeleisen fährt nur über den Stoff. Das Decovil liegt unten und bekommt dadurch nicht so viel Hitze ab. Bleibt also alles schön in Form.


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15. Juli 2017

Alte Knöpfe upcyceln und auch kleinste Stoffreste noch sinnvoll verwerten






Empfindet ihr das auch so? Wenn auf dem T-Shirt-Etikett 100% Baumwolle steht, klingt das immer so gesund und umweltfreundlich. 
Baumwolle ist zwar ein Naturprodukt. Aber um dieses eine T-Shirt herzustellen, werden 2000 Liter Wasser benötigt. Das sind ungefähr 10 Badewannen voll. Also nicht gerade umweltfreundlich. Für mich ein guter Grund, von den Stoffen so viel wie möglich auch tatsächlich zu vernähen. Ganz davon abgesehen, dass Stoff Geld kostet.


Dass man mit möglichst wenig Verschnitt zuschneidet, versteht sich, denke ich, von selbst. Aber was macht man mit dem Verschnitt? Ich sammle auch kleine Stoffreste. Was ich wegwerfe, sind meistens tatsächlich nur noch Schnipsel.

Verwendung finden diese kleinen Reststücke beispielsweise hier, als Schlaufe für die Kordel an einem Sportbeutel.




Was sich bei mir im Laufe der Zeit noch angesammelt hat, sind Ersatzknöpfe von Hosen und Anzügen, die oft schon gar nicht mehr existieren. Leider meistens in nicht so schönen Farben.

Für ein Nähprojekt habe ich etliche Knöpfe gebraucht. Dass die alle eine einheitliche Größe haben, war mir nicht wichtig. Nur ansprechende Farben sollten sie haben.

Auch hier haben meine Mini-Stoffreste Verwendung gefunden.
Mit solchen Stoffresten kann man, ohne Geld ausgeben zu müssen, Knöpfe aus dem Fundus aufhübschen. 
Ihr habt nähbegeisterte Kinder? Prima. Diese Aufgabe können auch Kinder bewältigen.


Und so geht's:

Stoffkreise ausschneiden. Die Kreise sollten knapp doppelt so groß wie der Durchmesser der Knöpfe sein. Als Schablone für die Umrisse eignen sich, je nach Knopfgröße, Trinkgläser, etwas größere Garnrollen, Tesafilmrollen etc.

Etwa 2 mm vom Rand entfernt mit Heftstich ringsum einen Faden durchziehen. Das Fadenende des Anfangs etwas länger lassen. Es braucht nicht verknotet zu werden. Mit kleinen Stichen nähen, damit sich der Stoff schön um die Rundungen legt. 




Den Knopf mittig auf der linken Stoffseite platzieren. Beide Fadenenden zusammenziehen und verknoten.




Ich habe noch etwas Klebstoff auf die Stoffränder gegeben. So kann nichts ausfransen. Textilkleber bleibt auch nach dem Trocknen elastisch, so dass man beim Knopf annähen mit der Nadel durchkommt.
Die Knöpfe können zwar nicht unsichtbar angenäht werden. Aber mit farblich passendem Garn sieht es trotzdem schön aus.






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11. April 2017

Altes Nähkästchen im neuen Gewand





Ich arbeite gerne mit den Händen. Ich liebe es, am Ende des Tages zu sehen, was ich geschafft habe.

In unserem Haushalt gibt es seit ewigen Zeiten ein kleines Nähkästchen. So eins, was man auseinander zieht. Ein Onkel meines Mannes hat es vor vielen Jahren gebaut. Auch mit seinen eigenen Händen. Ein Stück das wir schon viele Jahre besitzen und das uns immer wieder an Onkel Harry erinnert.

Mittlerweile war es aber schon sehr in die Jahre gekommen und ziemlich abgeschrammt. Onkel Harry hat es seinerzeit mit so viel Liebe gebaut, dass an Wegwerfen aber auf keinen Fall zu denken war. Zumal es mir bis dahin auch wirklich gute Dienste geleistet hat. 
Mein Nähkram wohnt eigentlich in meinem Nähzimmer. Aber Handnähte schließen, Knöpfe annähen etc. kann man auch prima erledigen, wenn man auf der Couch sitzt und Fernsehen guckt. Für solche Zwecke habe ich noch Nähzeug in diesem kleinen Nähkästchen.


So oll und abgeschrammt mochte ich es aber auch nicht mehr leiden. Also habe ich es auseinandergeschraubt, abgeschliffen und ihm einen neuen Anstrich verpasst. Den Deckel habe ich mit Volumenvlies gepolstert und mit Stoff bezogen. So dient er zusätzlich noch als Nadelkissen. Den Stoff habe ich mal als Reststück für schlappe 2 € erstanden. Für diesen Zweck genau richtig.

Das Vlies habe ich genau in der Größe des Deckels zurechtgeschnitten. Damit es beim Bespannen mit Stoff nicht verrutschen kann, habe ich es mit einem Stück doppelseitigem Klebeband fixiert. Den Stoff habe ich etwas größer als den Deckel zugeschnitten und alle vier Seiten einmal umgeschlagen. Dann den Stoff auf dem Deckel ausgerichtet, schön stramm gezogen und festgetackert. Und tadaa! Von abgeschrammt und runtergerockt ist nix mehr zu sehen.


vorher

nachher



Und tadaa! Von abgeschrammt und runtergerockt keine Spur mehr.