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5. April 2023

Schrankleiche trifft Stoffrest



Etwas komplett Neues habe ich für mich in letzter Zeit nicht genäht. Ich sichte gerade meine Schrankleichen, von denen ich mich, obwohl ich sie kaum trage, doch nicht trennen mag. Ich hole sie immer mal wieder raus, starre sie an und warte, dass mir eine Idee ins Hirn schießt, was ich damit anstellen kann, damit ich sie wieder lieber mag.

31. Januar 2023

Ein Schlafsack für unser neues Familienmitglied



Unser erstes Enkelkind macht sich gerade auf den Weg und muss ausgestattet werden. An Kleidung fehlt noch einiges.

In meiner Stoffkommode lagern auch noch ein paar Stoffreste, die sich für Babykleidung eignen und dafür noch sinnvoll verarbeitet werden können. Große Stücke braucht man für so einen kleinen Zwerg ja nicht. Ich staune gerade selber wieder, mit wie wenig Stoff man für Babysachen auskommt.

24. Dezember 2022

Weihnachtskleid-Sewalong 2022 - Finale







Die Zeit für das vorweihnachtliche Rudelnähen des Me Made Mittwoch ist abgelaufen. Jetzt ist Showtime und hier können die Festtagsgewänder aller Teilnehmerinnen begutachtet werden.

25. August 2020

Nähhelfer aus Stoffresten

Wo gehobelt wird, fallen Späne und wo genäht wird, bleiben Stoffreste. Viel zu schade zum wegschmeißen. 
Auch Reste, die nicht mehr für ein größeres Projekt reichen, bewahre ich auf. Irgendwann kommt die Gelegenheit, wo sie verwerkelt werden können. Zum Beispiel, um das Nähzimmer mit Helfern zu bestücken. 
Meinen Saumumbügler habe ich hier schon mal gezeigt. 

21. Januar 2020

Ob es der Richtige ist, entscheiden manchmal nur Sekunden

Es war Liebe auf den ersten Blick. Die Tochter hat ihn im Internet entdeckt und mir sein Bild unter die Nase gehalten. Prompt war es um mich geschehen. Immer wieder habe ich ihn mir angesehen. Sollte ich ... ? Oder lieber doch nicht?

7. Januar 2020

Rutschstopp für Kleiderbügel





Endlich zu Hause! Ich schließe die Tür auf und hänge meine Jacke auf den Kleiderbügel. Während ich meine Schuhe wegräume, hat sich die Jacke der Schwerkraft ergeben und ist wieder vom Bügel gerutscht. Aufheben, aufhängen - wieder hängt sie auf halb acht. Austarieren, vorsichtig los lassen und hoffen, dass sie bleibt, wo sie hin gehört. Hat manchmal was von Slapstick.

10. Dezember 2019

Vom Wäschesammler zur Bank - ein Ikea-Hack



Im Sommer habe ich unsere Küche umgestaltet. Die Fronten gestrichen, den Fliesenspiegel hinter Paneelen versteckt und natürlich auch Decke und Wände gestrichen. Esstisch und Stühle passten jetzt nicht mehr ins Farbkonzept und hätten auch einen Anstrich gebraucht. 

15. August 2019

Selbst genähte Kühltasche für den Großeinkauf





Ich bin ein Hamster, ein Eichhörnchen, ein auf Nummer-sicher-Geher. Ich habe gerne genug Vorräte in Speisekammer und Gefrierschrank, um für unerwartete Gäste und sonstige Eventualitäten gerüstet zu sein.

Verderbliches und Tiefgefrorenes unbeschadet nach Hause zu bringen, ist gerade bei sommerlichen Temperaturen eine Herausforderung. Die gängigen Kühltaschen finde ich furchtbar unpraktisch. Für das, was ich in unsere Behausung schaffe, sind sie oft zu klein. Und sie haben meist einen Rundum-Reißverschluss. Das nervt! Diese Ringsherum-Zieherei dauert mir zu lange und nie finde ich auf Anhieb den Zipper!

Eine einfache Beuteltasche, ordentlich groß und mit einem Reißverschluss, der nur von rechts nach links läuft, das nenne ich sinnvoll und zweckmäßig. Zu kaufen gibt es meine Wunschkühltasche scheinbar nicht. Ich habe jedenfalls keine gefunden und mir selbst eine Kühltasche genäht.


Vernäht habe ich


- beschichtete Baumwolle als Außenstoff
- ein altes, ausgemustertes Regencape als Innenstoff
- zur Isolierung eine Rettungsdecke und je eine Lage Thermolam und Insul Bright (mit Thermolam und Insul Bright fütter ich auch meine Ofenhandschuhe)

- Gurtband für die Henkel 

Reißverschlüsse, Henkel usw. trenne ich von alten Sachen ab, bevor sie in  den Müll wandern. Irgendwann kann man so was nochmal gebrauchen. 

Am Ende habe mich geärgert, dass ich, wie bei meiner Gartentasche, vergessen habe, einen farblich passenden Unterfaden zu nehmen. 





Verlinkt zu Nähfrosch und Soulsister meets friends

7. August 2019

Das Kaninchenzimmer wird schicker



Wir liegen, wie jeden Morgen, dösig auf dem Teppich, als die Frau reinkommt. Uih, sie legt Leckerlies in den Käfig. Nix wie hin. Aber warum macht sie den Käfig zu? Und dann verschiebt sie ihn auch noch. Von dem Geruckel und Geschaukel  wird uns fast schlecht. Und dann geht es richtig los. 


Der olle Schrank, der schon fast 30 Jahre auf dem Buckel hat und auf einer Seite unser Gehege begrenzt, wird auseinander gebaut. Als wir klein waren, haben wir dadran ein bisschen gekratzt und gebissen. Das schleift sie alles weg. Dann putzt sie den Schrank wie eine Verrückte. Mit Entfetter. Aber Fettflecke haben wir da nicht drauf gemacht. Wir sind nämlich nicht fett!! 
Immer wieder steht die Frau auf der Leiter und fuhrwerkt rum. Dann ist sie so groß. Das sind wir nicht gewöhnt. Das macht uns ein bisschen Angst.
Als sie mit der Putzerei fertig ist, rollt sie Farbe auf den Schrank. Nach 4 Stunden erschreckt uns der Wecker. Wieder rollt sie Farbe drauf. So kritisch, wie sie dabei guckt, macht sie das bestimmt nochmal.

Endlich ist sie zufrieden und baut alles wieder zusammen. Neue Möbelgriffe hat sie auch gekauft. Pfff. Für uns hätte der alte Schrank so wie er war gereicht. Aber sie erzählt was von "neuer Schrank, der fast nix gekostet hat". Hauptsache wir dürfen wieder raus. Yippieh! Dann steht die Frau vor dem Schrank und guckt wieder so kritisch. Brabbelt vor sich hin, dass ihr die Türen zu leer sind und sie vielleicht noch schablonieren will. Hoffentlich überlegt sie sich das noch anders!!! Zum Füttern und Knuddeln kann sie ja gerne kommen. Aber sonst wollen wir unsere Ruhe!













Auch zu lesen bei Soulsister meets friends und  Creadienstag

2. Juli 2019

Küchen-Makeover




In der Küche wohnen Seele und Herz des Hauses.  Hier wird nicht nur der Bauch gefüllt, hier wird gelacht, diskutiert, Tränen vergossen, sei es vor Kummer oder vor Freude, und manchmal wird hier sogar getanzt. Schließlich finden in der Küche ja bekanntlich die besten Parties statt.

Unsere Küche im 90er-Jahre-Kunststoff-Bucheoptik-Chic bot für meinen Geschmack nicht mehr den richtigen Rahmen für all dies. Mir war sie schon lange zu trutschig. Hell und moderner, so wollte ich sie gerne haben. Die spontane Reaktion des Mannes: "Was ist an der Küche falsch???" Außer der Optik nix. Wegschmeißen wollte ich sie ja auch nicht. Nur ein bisschen aufpeppen. Im Internet habe ich Farbe gefunden, die ohne vorheriges mühsames Schleifen hält. Irgendwann gab sich der Mann geschlagen und ich durfte Pinsel und Farbrolle schwingen. Aber ich bin sicher, wirklich getraut hat er der Sache nicht und sich in Gedanken schon eine neue Küche kaufen sehen.

Um die Farbe auszusuchen habe ich Farbproben bestellt, Raufasertapete damit bepinselt, an die Schranktüren geklebt, das Ganze ein paar Tage auf mich wirken lassen und dann meine Wunschfarbe gekauft.

Und ab da herrschte Chaos im Hause Mondarah. Von der Küche wurde abgeschraubt, was möglich war. Nur noch eingeschränkt nutzbar blieb sie tagelang kalt. Damit sich keine Fliegen und was sonst noch alles auf die frische Farbe setzen, wurde das Wohnzimmer zur Malerwerkstatt degradiert. Putzen und Staub saugen war nur noch begrenzt möglich und fiel deshalb meist ganz aus. Wird eh überbewertet.

Aber jetzt hat das Chaos endlich ein Ende. Türen und Schubladen sind wieder an Ort und Stelle, der nicht mehr passende Fliesenspiegel ist versteckt, Decke und Wände sind gestrichen. Und der anfangs skeptische Mann ist von der neuen Küche begeistert.












Das und mehr bei Creadienstag und Soulsister meets friends

16. April 2019

Magische Momente


Heute beim Rasen mähen dachte ich, jetzt ist es so weit. Jetzt verliere ich den Verstand. Ich sehe Dinge, die es nicht gibt. Wenn ich das irgendjemandem erzähle, werde ich abgeholt und in eine Jacke gesteckt, die hinten geschlossen wird. Ein beängstigendes Gefühl. Schon leicht panisch kam mir aber dann eine Reportage in den Sinn, die ich kürzlich über Island im Fernsehen gesehen habe. 


In Island werden Straßenbauprojekte gestoppt, weil sie durch Elfengebiet führen würden.


Elfengebiet gehört geschützt. Ist sozusagen Naturschutzgebiet. Das ist kein Witz. Erwachsene, im Leben stehende Menschen treffen solche, für uns absurden Entscheidungen. 

Wenn ein ganzes Volk an diese magischen Wesen glaubt, kann das dann so abwegig sein? Gibt es am Ende doch Elfen und Wichtel oder Trolle? Sehe ich also tatsächlich, was ich glaube zu sehen? Lange Rede, kurzer Sinn, unter der Erle in unserem Garten hat sich so ein kleines Geschöpf häuslich niedergelassen. Von uns völlig unbemerkt hat es sich eine Behausung eingerichtet. Und so wie alles hergerichtet ist, scheint es länger bleiben zu wollen.



Die Haustür ist ein echtes Bollwerk. Sie hat eine recht beachtliche Dicke und ist mit einem großen Vorhängeschloss gesichert. Soweit man bei den Zwergenmaßen überhaupt von solchen Attributen sprechen kann.



Was die Besitzverhältnisse dieses Gartenstücks angeht, wurden ganz dreist Tatsachen geschaffen. Der Zaun gibt uns eindeutig zu verstehen, das hier ist jetzt meins. 




Ein paar meiner Veilchen haben auch schon den Besitzer gewechselt. Wurscht, die haben sich mittlerweile eh überall im Garten angesiedelt.





Den Winzling selbst haben wir noch nicht gesehen. Aber er scheint gerade noch draußen gewerkelt zu haben. Die Jacke hängt noch an der Tür. Ist wohl ein bisschen warm geworden.





Das Wichtelheim besteht aus Gartenabfällen und diversen Resten. In Wichtelhausen ist man sparsam und nachhaltig.

Ich schick den Zwerg zu Creadienstag

21. Februar 2019

Kochen fast ohne Strom - schont Geldbeutel und Umwelt




Kochen fast ohne Strom - geht das? Das geht! Im Kochsack. 


In schlechten Zeiten haben unsere Großmütter oder Urgroßmütter in der Kochkiste gekocht. Heizmaterial war knapp. Also wurde das Essen auf dem Herd nur angekocht und wanderte dann in eine gut isolierte Kiste. Ohne weitere Energiezufuhr garte das Essen darin fertig. Der Kochsack funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Ein Stoffsack wird mit Isoliermaterial gefüllt und mit einem isolierten Deckel zugedeckt.

Dem nachempfunden ist der heutige Slowcooker. Das Essen kocht hier zwar mit Strom, aber stromsparend bei sehr niedriger Temperatur. 

Beide Methoden - Kochkiste bzw. -sack und Slowcooker brauchen, weil wenig bzw. gar keine Hitze von außen zugeführt wird, länger. Das erfordert Planung.
Dagegen kann man die Zeit, bis das Essen fertig ist, anderweitig nutzen. Man muss nicht daneben stehen. Es brennt nichts an. Wird die Garzeit etwas überschritten, ist das meistens auch nicht tragisch.

Meinen Slowcooker habe ich bislang nur für Gulasch, Schmorbraten etc. genutzt. Das Ergebnis war immer überzeugend. Durch die lange Kochdauer werden die Gerichte aromatischer und auch die älteste Kuh wird butterweich. Angebraten wird auf dem Herd, dann in den Slowcooker umgefüllt und fertig gegart.

Aber alle Tage essen wir kein Fleisch und für simple Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln oder gekochtes Gemüse scheint der Slowcooker nicht geeignet. Zumindest habe ich keine Rezepte oder Garzeiten gefunden.

Im Kochsack kann man Fleischgerichte, Eintöpfe und Beilagen kochen.
Das Essen wird ein paar Minuten auf dem Herd angekocht. Dann wird der Topf in den Sack gestellt, Abdeckung drauf und zubinden. Es muss nichts extra umgefüllt werden. Es hängt nichts am Strom. Man kann das Haus verlassen ohne Sorge, dass was passieren kann.


Garzeiten im Kochsack
Diese ungefähren Angaben habe ich im Internet gefunden. Ich probiere mich gerade selber noch ein bisschen durch.
  • Kartoffeln - 5 Minuten auf dem Herd, 1 Stunde im Kochsack
  • Fleisch - 20 Minuten auf dem Herd, 3-5 Stunden im Kochsack
  • Huhn - 15 Minuten auf dem Herd, 2-3 Stunden im Kochsack
  • Gemüse gart unterschiedlich - zartes Gemüse kurz, Gemüse mit fester Struktur länger. 


Kochsack kaufen und Gutes tun

*Werbung* für die Umwelt und den guten Zweck

Mit jedem Kochsack (hier heißt er Wonderbag) der hier gekauft wird, wird ein zweites Exemplar einer bedürftigen Familie oder gemeinnützigen Organisation in Südafrika kostenlos zu Verfügung gestellt. Tipps und Rezepte findet ihr auch auf der Homepage.
Genäht sind die Kochsäcke aus einer Baumwoll-Polyestermischung, gefüllt mit Schaumstoff. 


Kochsack selber nähen


Selber genäht habe ich meinen Kochsack, weil ich es einfach wissen wollte und weil ich so selbst entscheide, welches Material ich verarbeite. Hitze und reine Naturmaterialien passen für mich besser zusammen. Ich habe 100 %igen Baumwollstoff vernäht und als Isolierung Korkgranulat verwendet. Die Korkisolierung gibt kaum Wärme nach außen ab. Der Kochsack bleibt kühl.

Eine Kurzanleitung gibt es auf der Seite von ecoact e.V. 
Die dort angegebenen Maße für die mittlere Größe habe ich von vornherein schon etwas vergrößert. Trotzdem war der Kochsack für einen Topf mit 20 cm Bodendurchmesser zu klein. Ich habe dann einen noch größeren Deckel genäht. Damit komme ich jetzt zurecht.

Ich zeige euch eine ausführlichere Nähanleitung. 

Zum besseren Verständnis habe ich euch, zusätzlich zur Fotostrecke, eine Skizze mit meinen Maßen angefertigt. 



Das braucht ihr
  • 2 Stoffkreise für den Sack mit 70 cm Durchmesser. Der innere Stoff besteht aus 2 zusammengenähten Hälfte (beim zuschneiden an die Nahtzugabe denken). In der Mitte bleibt ein Stück Naht zum Befüllen offen.
  • 2 Stoffkreise für den Deckel mit 40 cm Durchmesser 
  • Schrägband zu Einfassen der großen Kreise (Durchmesser x 3,14 plus etwas Überlappung)
  • Kordel zum Zubinden (bei mir gleiche Länge wie das Einfassband) 
  • Stopper, damit das Band nicht im Tunnel verschwindet 
  • geschredderten Kork zum Füllen 
Korkgranulat kann man in unterschiedlicher Körnung kaufen. Ich habe für meine Größe etwas mehr als 10 l (das entspricht etwa 1 kg) gebraucht. 
So viel Kork selber sammeln und schreddern ist ziemlich mühselig. Das habe ich schnell aufgegeben, zumal mein 30 Jahre altes Maschinchen rumgezickt hat. Auch ist die Körnung bei gekauftem Granulat viel gleichmäßiger.

Schnittmuster anfertigen

  • Papier in entsprechender Größe zusammenkleben
  • Papier zwei mal zur Hälfte falten
  • Von der Spitze ringsum den entsprechenden Radius ausmessen und einzeichnen. 
  • ausschneiden und das Papier auseinander falten 



Außensack mit Isolierkammern nähen
  • Vom äußeren Durchmesser ringsum 3 cm für den Tunneldurchzug abmessen und anzeichnen
  • Den Mittelpunkt markieren.
  • Einen inneren Kreis mit ca. 20 cm Durchmesser einzeichnen.
  • Den Stoffkreis in 12 Segmente teilen und einzeichnen.
  • In den Außenstoff 2 Knopflöcher für das Durchzugsband nähen.



  • Beide Kreise links auf links zusammenlegen und auf der eingezeichneten äußeren Linie zusammennähen, aber bei jedem einzelnen Segment ein Stück der Naht zum Befüllen offen lassen. Wenigstens so viel, dass ein Trichter rein passt. 
  • Auf der inneren Kreislinie ebenfalls zusammennähen. 
  • Die einzelnen Segmente zwischen innerem Kreis und äußerer Naht nähen (das Stück zwischen den Stecknadeln)



  • Jedes der 12 Segmente ca. zwei Drittel mit Kork füllen. Es muss etwas Luft bleiben, damit sich der Kochsack um den Topf schmiegt. 
  • Jeweils den noch offenen Teil der Naht schließen. 
  • Das Korkgranulat zur Mitte schütteln und den äußeren Rand mit Schrägband einfassen.
  • Den Innenkreis mit Kork füllen und die Naht mit einer Leiternaht schließen. 
  • Zum Schluss Kordel oder Band durch den Tunnel ziehen und Stopper anbringen. 




Deckel nähen

  • Die beiden kleineren Stoffkreise rechts auf rechts zusammen nähen. An eine Wendeöffnung denken!
  • Die Nahtzugabe zurückschneiden. (An der Wendeöffnung die Nahtzugabe stehen lassen, sonst wird das Zunähen eine Herausforderung)
  • Den Stoff wenden


  • Korkgranulat einfüllen. Auch der Deckel muss sich anschmiegen und darf nicht ganz voll sein. Ich habe ihn gut zur Hälfte gefüllt.
  • Die Wendeöffnung schließen - Handnaht oder knappkantig mit der Nähmaschine




Um den Stoff zu schützen, lege ich einen Korkuntersetzer unter den Topf. Das isoliert außerdem noch zusätzlich.






Noch Fragen, Ängste, Nöte? Schreibt mir!


Ich verlinke zu Nähfrosch ,  EiNaB,  Soulsister undCreadienstag

21. Dezember 2018

Geschenke umweltverträglich verpacken






Mit den Weihnachtsvorbereitungen bin ich Gott sei Dank fast durch. Einkaufen muss ich auch nur noch ganz wenig. Einen Kuchen wollte ich noch backen. Aber die Jüngste will diesen Job übernehmen. Check.

Die letzten Geschenke habe ich gestern verpackt. Der ein oder andere wird jetzt vielleicht die Stirn in Falten legen und denken, warum produziert die Frau Verpackungsmüll? Glaubt die, der Krempel löst sich nach Weihnachten in Luft auf? Nee, glaubt die nicht. Ganz und gar nicht. Aber ein Geschenk nackig zu überreichen bring ich nicht fertig. Und an Geschenkpapier liegen hier noch ein paar Altlasten rum. Die werden noch aufgebraucht und ab dann ist Kreativität gefragt.

Um ökologisches Verpacken schon mal zu üben habe ich den Innenkern einer Geschenkpapierrolle, der normalerweise gleich in der Tonne landet, mit verwurstet. Auseinander klappen, Geschenk einwickeln, nett dekorieren und zack - schöne Geschenkverpackung.









Beim Schreiben dieses Posts hat sich Frau T. aus K. mal wieder ganz dusselig angestellt und statt auf speichern zu klicken, den halbfertigen Post schon veröffentlicht. E-Mail-Benachrichtigungen für einen Post, den es noch gar nicht gibt, sind damit schon mal raus. Ich lern es nicht! 

So, jetzt stürze ich mich ein hoffentlich letztes Mal ins Einkaufsgewühl. 
Ich wünsche allen ein ganz wunderbares Weihnachtsfest. 
Herzlichst Christel

Das und mehr hier: die Zitronenfalterin


9. November 2018

Novemberblues? Keine Spur





Eigentlich sollte die Natur sich so langsam mal bettfertig machen. Sie ist aber noch nicht müde genug und quengelt noch ein bisschen. Von Novembertristesse keine Spur. Die Temperaturen sind für die Jahreszeit ungewöhnlich mild und da draußen kaspert alles noch ein bisschen rum. Eine meiner Hortensien treibt wieder neue Blüten und ich habe gehört, dass vereinzelt sogar Schmetterlinge tanzen.

Wärmendes, Winterliches bleibt also erstmal im Schrank. Auch was die häusliche Deko angeht, passen frische, fröhliche Farben zur Zeit besser. 

Schon lange, lange liebäugel ich mit einem locker arrangierten, bunten Blumenstrauß mit unterschiedlichen Blütenformen, den man sich online ins Haus schicken lassen kann. Der Preis, den ich für eine Woche Freude berappen müsste, hat mich immer abgeschreckt. Es kommt auch kein fertig gebundener Strauß ins Haus. Man muss die Blumen selber in der Vase arrangieren.
Wenn ich eh selbst ran muss, habe ich lieber den Blumenhändler im Ort was verdienen lassen. Der bietet eine Blumenauswahl, die sich sehen lassen kann. Der Strauß muss nicht mehr kilometerweit transportiert werden und billiger ist es obendrein.

Sträuße zu binden - spiralförmig professionell - habe ich schön öfter versucht und bin immer kläglich gescheitert. Diesmal habe ich die Blumen nur locker in die Vase gesteckt. Außen am Rand die kürzeren Stiele und die die längeren zur Mitte hin aufgefüllt. Ich bin ein bisschen grobmotorisch unterwegs. Diese Technik kommt mir da eher entgegen.











Der Strauß geht zu HolunderblütchenSoulsister und weil ick mir über Blumen ne Jurke aus'm Bauch freuen kann, geht mein Glück zur Zitronenfalterin

1. November 2018

Selbstgemachte Gemüsebrühe - Gemüse trocknen ohne Dörrautomat und ohne Backofen

Wer kennt nicht das gebündelte Suppengrün aus dem Supermarkt - ein Schnitz Sellerie, eine Möhre und ein Stück Lauch. Das sorgt dafür, dass Suppen und Soßen nicht wie eingeschlafene Füße schmecken. Den gleichen Effekt erzielt man einfach und schnell mit fertiger Gemüsebrühe aus dem Supermarkt. Im Idealfall ist da das selbe drin - Suppengemüse und Kräuter getrocknet ins Glas gebracht. Da das aber leider oft nicht die einzigen Inhaltsstoffe sind, gibt es in meiner Küche schon lange selbst gemachte Brühe
Damit der Backofen nicht blockiert ist, habe ich mir sogar extra einen Dörrautomat angeschafft. 

Kürzlich kam mir bei einer Brühen-Nachschub-Produktion, kaum dass ich angefangen hatte, was dazwischen. Gerade mal fünf läppische Selleriescheiben hatte ich gehobelt. Die Schüssel mit dem Gemüse musste also beiseite geschoben werden und war damit aus den Augen und erstmal auch aus dem Sinn. 

Als ich ein paar Tage später mein Werk vollenden wollte, waren die Selleriescheiben verhutzelt und trocken. So richtig furz-knubbel-trocken. Ganz ohne Wärmezufuhr und damit verbundenen Stromkosten.

Logischerweise gibt es ab jetzt im Hause Mondarah nur noch luftgetrocknete Brühe. Nicht nur preiswert und ohne Zusatzstoffe, sondern auch noch so was von nachhaltig. Wenn ich zufällig gleichzeitig Backtag habe, schiebe ich das Gemüse anschließend in den noch warmen Ofen. Die Restwärme beschleunigt den Trockenprozess ein büschen.

Bei den grünen Teilen vom Lauch klappt das Lufttrocknen nicht so gut. Die sind etwas ledrig und sperren sich ein bisschen. Wenn man die vor dem Trocknen im Mixer schreddert, geht's wieder.



Am ersten Tag waren das fünf Backbleche voll.



Nach drei Tagen noch nicht ganz trocken, aber schon auf zwei Bleche zusammen geschrumpft.



     

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