29. Mai 2018

Die Nahtzugabe ohne lästiges Abmessen einzeichnen - schnell und einfach mit der Nähmaschine

Kürzlich habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet. Blusen und T-Shirts, die deutlich in die Jahre gekommen waren oder in die ich mich erst wieder reinhungern müsste, sind gnadenlos raus geflogen. Danach war die Auswahl mehr als übersichtlich und muss jetzt unbedingt wieder aufgestockt werden. Also Schnittmuster ausgesucht und dem Stoffhaus einen ersten Besuch abgestattet.



Leider ist bei den meisten Schnittmustern, die ich mir ausgedruckt habe, die Nahtzugabe nicht enthalten. Das heißt, ich müsste sie rundum abmessen und einzeichnen. Bei geraden Linien ist das schnell gemacht. Aber bei Rundungen ist mir das zu aufwändig und lästig.

Im Internet habe ich den Tipp gefunden, mit zwei miteinander fixierten Stiften die Nahtzugabe einzuzeichnen. Das funktioniert recht gut. Ein Stift zeichnet die vorgegebene Nahtlinie nach, der zweite markiert automatisch die Nahtzugabe. 



Je nach Dicke der Stifte entspricht das aber nicht unbedingt exakt der Nähfüßchenbreite. Ich möchte es gern genau. Dann kann ich den Stoff einfach am Schnittmuster entlang ausschneiden, die Stofflagen nur Kante auf Kante legen und sssrrrrrr - füßchenbreit an der Stoffkante entlang nähen. Fertig.

Aber wie setzt man eine exakt füßchenbreite Markierung ohne lästiges Abmessen? Ich habe eine ganze Weile gegrübelt bis ich mir vor die Stirn geklatscht und gedacht habe, warum denn nicht gleich. So simpel! Einfach den Papierschnitt unter die Nähmaschine legen und mit füßchenbreitem Abstand ohne Garn die Nahtlinie umrunden. Die Nadel perforiert das Papier und markiert so die perfekte Nahtzugabe. 
- Eine Nähnadel, die eigentlich schon ausgemustert werden müsste, leistet hier noch        hervorragende Dienste.
- Unbedingt drauf achten, die "Naht" zur nächstgrößeren Größe zu setzen. Andernfalls würde      man den Schnitt verkleinern. 
- Die Perforation vor dem Zusammenkleben des Schnittmusters nähen. Dann muss man nicht    mit großen Papierbögen hantieren.

Dann nur noch entlang der Perforationslinien ausschneiden, Schnitt auf den Stoff legen, ausschneiden, Stoff Kante auf Kante und sssrrrrrr - fertig.




Damit alle von meiner ausgefuchsten Idee :-))) profitieren können, ab damit zu Creadienstag

6. März 2018

Geldgeschenke fantasievoll verpacken - DIY




Geldgeschenke zu Geburtstagen sind nicht besonders originell. Aber bei Teenagern und jungen Leuten, die es noch nicht so dicke haben, kommt Geld immer gut an. Auch läuft man so nicht Gefahr, geschmacklich komplett daneben zu hauen. Die Kohle aber einfach nur in einem Briefumschlag zu überreichen, ist für mich ein absolutes No-Go. Wenn ich mir schon den Weg durch die Kaufhäuser oder die Googelei sparen kann, darf die Verpackung etwas mehr her machen.

Kürzlich hatte die Tochter Geburtstag. Da sie häufig über einen leeren Kleiderschrank klagt - aber welche Frau tut das nicht - war eine Finanzspritze zum Klamottenkauf das Naheliegende. Und worin wird Kleidung im Idealfall aufbewahrt? Im Kleiderschrank. Also habe ich das Geld in einem gebastelten Kleiderschrank deponiert.

Ein kleiner Karton war die Basis. Der Deckel sollte zur Schranktür werden. Die Einstecklaschen mussten deshalb ab.




Den Karton habe ich innen und außen mit Geschenkpapier beklebt. 
Dafür lassen sich Reststücke noch gut verwerten. Auch Tapetenreste, schöne Kalenderblätter usw. sind geeignet. Die leider etwas unsauber gearbeiteten Kanten habe ich mit Washi Tape kaschiert. 





Als Türgriff dient ein doppelt gelegtes Stückchen Korkstoff. Den Pappendeckel mit dem Stoff habe ich kurzerhand unter die Nähmaschine gelegt und den Griff mit Zick-Zack-Stich (breite Einstellung, Stichlänge 0) festgenäht. Hat hervorragend funktioniert. Wär nur schön gewesen, wenn ich auch die Mitte richtig getroffen hätte.





Für den Einlegeboden habe ich ein schmales Pappstück an jeder Seite ca. 1 cm umgeknickt und an die Schrankwände geklebt.




Als Kleiderstange dient ein Stück Band, ebenfalls an die Seitenwände geklebt. 



Jetzt musste der Schrank noch bestückt werden. Kleid und Hose sind aus Stoffresten. Wenn man im Stoffbruch schneidet, wird es symmetrisch. Damit die "Wäschestapel" nicht aus den Schrankfächern purzeln, habe ich sie mit Tesa fixiert. (Den Tesafilm zum Ring zusammenkleben. So entsteht doppelseitiges Klebeband). Jetzt fehlt nur noch eine stilsichere Shopping-Begleitung.



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26. Februar 2018

Vlieseline falsch aufgebügelt? Keine Panik, die bekommt man rückstandslos ab





Ist es bei euch auch so bibberkalt? Hier pfeift zusätzlich ein fieser Wind, so dass man sich jeden Ausflug an die frische Luft dreimal überlegt. Eigentlich auch gut so. Für Gartenarbeit hätte sowieso keine Zeit. Die Nähmaschine ruft. Märkte wollen vorbereitet werden. Am Sonntag geht's los mit Zucker für die Seele.

In meinem Schaffensdrang wurde ich neulich jäh ausgebremst. Ich Depp habe die Vlieseline aufgebügelt und der Stoff lag nicht richtig glatt. Blöderweise hat der Stoff für einen neuen Zuschnitt nicht mehr gereicht. 


Sollte euch mal ein ähnliches Malheur passieren, nicht verzagen. Der Stoff ist zu retten.


Die Vlies sofort wieder abziehen. Das klappt aber leider nur mit der obersten Schicht. Bei der Klebeschicht, die durch das Aufbügeln fest mit dem Stoff verbunden wird, ist Geduld gefragt.
Legt ein Stück Backpapier auf den Stoff und bügelt ihn. Die Hitze lässt die Verklebung wieder weich werden und ihr könnt sie runter pulen. Ist ein bisschen mühselig und geht nur Stück für Stück.  Aber je teurer der Stoff umso lohnenswerter der Aufwand. :)))  Zwischendurch immer wieder bügeln.
Wenn das Zeugs ab ist, bleiben wahrscheinlich noch so fiese Pickel übrig, die man auf der rechten Stoffseite auch fühlen kann. Jetzt könnt ihr wieder entspannen. Die gehen recht einfach ab. 



Dazu braucht ihr saugfähiges Papier (Küchenkrepp, Klopapier, Serviette). Das Papier wie gehabt auf den Stoff legen und bügeln. Die Klebepünktchen schmilzen und werden vom Papier aufgesogen, ähnlich wie bei mit Kerzenwachs versauten Tischdecken.
Anschließend ist der Stoff wieder wie neu. 

Zu viel Marke erwähnt? Okay, dann ist das hier Werbung.

5. Februar 2018

Blumen sind das Lächeln der Erde - Einfache Bastelanleitung für eine Vase






Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, bin ich erst mal wieder zurück geprallt und musste die Augen nochmal fest zu machen. Irgendetwas blendete. Und zwar ganz gewaltig. Ich war irritiert. Als sich meine Augen an die Helligkeit etwas gewöhnt hatten, wollte ich der Sache auf den Grund gehen. 
Am Himmel war eine helle, runde Scheibe zu sehen. So hell, dass ich sie nur mit zusammengekniffenen Augen betrachten konnte. Von dieser merkwürdigen Scheibe verteilte sich das Licht ringsum strahlenförmig weiter. Was zur Hölle konnte das sein? Ich habe gegrübelt, das heilige Google-Orakel befragt - und plötzlich schoss mir die Erkenntnis ins Hirn. Ja klar, die Sonne!!! Am Himmel stand tatsächlich hell und leuchtend die Sonne! Die hatte ich so lange nicht mehr gesehen, dass ich deren Existenz gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Tja, und dann habe ich in persönlicher Bestzeit das Allernötigste erledigt, die Brille und die Kameralinse geputzt und bin raus, um den Garten nach langer, langer Zeit mal wieder in Augenschein zu nehmen.

Die milden Temperaturen der letzten Zeit haben die Vegetation kräftig vorangetrieben. Die Blätter der Tulpen und Narzissen schauen bereits weit aus der Erde. Auch der Zierlauch steht schon ordentlich hoch. Die Zwiebeln habe ich mir letzten Herbst aus Amsterdam mitgebracht. Ich hoffe inständig, dass ihnen künftiger Frost nicht schadet. Der Winter ist schließlich noch nicht durch. 
Um die schon blühende Glockenblume mache ich mir keine Sorgen. Glockenblumen wachsen bei uns wie Unkraut.



Nachdem ich all das frische Grün hinreichend bewundert hatte, bin ich zum Lieblingsfloristen gepilgert, um mir den Frühling auch ins Haus zu holen. Auf dem Weg dorthin habe ich Merkwürdiges gesehen. Nicht nur, dass Vorgärten immer mehr zu Steinwüsten verkommen. Es gibt doch tatsächlich Leute, die sich Plastikpflanzen in ihre Blumenkästen setzen. Hässliche Plastikblumen für draußen! Haste da noch Töne! Bis zum Blumenladen schüttelte mein Kopf völlig unkontrolliert immer weiter.

Mit nach Hause gebracht habe ich einen ganzen Arm voll Blumen. Unter anderem zwei Sträußchen Traubenhyazinthen. Ich finde diese kleinen Sträuße ausgesprochen niedlich. Ich habe bloß keine passenden Vasen dafür. Ein schnödes Wasserglas wollte ich ihnen nicht antun. Also bekamen sie ein schickes Gefäß Marke Eigenbau. Und so habe ich es gemacht.

Zutaten:
- ein leeres Marmeladenglas (saubere Konservendose geht auch)
- ein bisschen Geäst aus dem Garten oder der freien Natur 
- einen Haushaltsgummi
- Dekoband, dicke Wolle oder Ähnliches 

Den Haushaltsgummi habe ich um das Marmeladenglas gespannt und die Zweige auf die benötigte Länge abgschnitten. Sie sollten das Glas ein bisschen überragen. Die Zweigstücke habe ich ringsum dicht an dicht zwischen Glas und Gummiband geklemmt. Besonders gern mag ich die mit Flechten überwachsenen Zweige.








Zum Schluss habe ich den Gummi mit Wollfilz kaschiert. Jetzt nur noch Wasser ins Glas, mit Blümchen bestücken und rubbeldiekatz zieht der Frühling ins Haus. 







Das und noch mehr zu sehen bei Creadienstag Frollein PfauFreutagHolunderblütchenGartenwonneKarminrot

30. Januar 2018

Nachhaltig ist cooler als ex und hopp




Handtücher mit Stoffstreifen umnähen - warum macht man das? Weil man es gerne individuell mag und dann Handtücher hat, die es so garantiert nicht nochmal gibt. Oder weil das Kind ein bisschen verpeilt ist und nach dem Schwimmunterricht seine Sachen gerne  liegen lässt oder gar fremde Sachen mit nach Hause bringt. Solch ein gepimptes Handtuch springt auch dem größten Träumer ins Auge und er erkennt es als sein eigenes. Mein Sohn hatte doch tatsächlich mal eine fremde Mädchenunterhose in seinem Schwimmbeutel. Man hätte sich was dabei denken können, aber er war damals erst acht Jahre alt. Ich habe trotzdem gerätselt, wie er da dran gekommen ist. Mädchen und Jungen ziehen sich schließlich getrennt um. 

Oder man schneidet liebevoll akkurate Streifen und klöppelt sie an Handtücher, weil man schlichtweg Langeweile hat und nicht weiß, was man den lieben langen Tag machen soll.
Ich habe es gemacht, weil das ein oder andere Handtuch sichtbar in die Jahre gekommen und die Kanten nach Tausenden von Wäschen ausgefranst waren. Die kaputten Ränder waren aber das einzige Manko. Ansonsten waren sie noch top. Kein bisschen dünn und fadenscheinig. Zum Wegschmeißen waren sie mir entschieden zu schade. 


Die alten Ränder habe ich abgeschnitten. Dann sind die Kanten nicht so dick und es arbeitet sich leichter. Die zugeschnittenen Stoffstreifen waren bei mir 6 cm bzw. 8 cm breit. Ich habe sie erst doppelt gelegt und umgebügelt und dann jede Seite nochmal zur mittigen Bügelfalte geklappt und gebügelt. Da ich mich am Muster orientieren konnte, ging das fix. Die so vorbereitetem Streifen habe ich um die Handtücher gelegt und festgenäht. 







Und zack - Ressourcen geschont, Geld gespart und Stoffreste abgebaut.





Und ab damit zu CreadienstagEiNaBStoffrestepartyfix itZitronenfalterin

23. Januar 2018

Eier in Senfsoße - Rezept





Weiß heutzutage noch jemand, wie man eine Mehlschwitze macht? Ist diese Art des Kochens in Zeiten von Low Carb, und was weiß ich noch alles, überhaupt noch zeitgemäß? Ich persönlich bin kein großer Fan von Mehlschwitzen. Ich glaube, die Ursache liegt in meiner Kindheit. Wenn meine Mutter früher Koteletts oder Frikadellen machte, gab es als Soße immer eine Mehlschwitze. Die mochte ich nicht. Die hat nach rein gar nix geschmeckt, außer nach Pfeffer. Ich darf das schreiben. Mama hat kein Internet und liest nicht mit :))) 

Aber hier und da koche ich doch eine. Der Mann liebt Eier in Senfsoße. Die Basis für die Soße ist eine Mehlschwitze. Und weil Lieblingsessen, das wahrscheinlich auch Kindheitserinnerungen weckt, kommt das ab und zu auf den Tisch. Die Tochter mag Eier in Senfsoße inzwischen auch recht gerne und hat sich das Rezept zum Nachlesen gewünscht. 
Mit dem Weitergeben meiner Rezepte ist das so eine Sache. Ich koche nach Gefühl. Immer. Selbst, wenn ich ein Rezept ausprobiere, halte ich mich nicht strikt an Zutatenlisten und Mengenangaben. Für die Senfsoße habe ich jetzt mal alle Zutaten möglichst exakt abgemessen. 

- 1 Esslöffel Butter zerlassen 
- 1 gehäuften Esslöffel Mehl dazugeben und unter Rühren anschwitzen.
- 600 ml kalte*! Milch langsam dazugeben und mit dem Schneebesen rühren, rühren, rühren,      damit sich keine Klümpchen bilden. Notfalls den Topf zwischendrin von der heißen Platte          ziehen. Die Soße nochmal aufkochen.
- 2 Esslöffel Senf einrühren. 
- Zum Schluss nach Geschmack salzen
*Mit heißer Milch klumpt die Soße. Mehlschwitzen mit Brühe werden nach dem gleichen Prinzip gekocht. Statt der Milch wird eben Brühe oder eine Mischung aus beidem verwendet.

Dazu gibt es Salzkartoffeln und hartgekochte Eier. Vergesst Superfood! Mehlschwitze klingt zwar furchtbar altmodisch und ungesund. Aber die Kombination aus Kartoffeln und Eiern ist  ernährungstechnisch gesehen ein Dream-Team. Wer noch einen Frischekick braucht, serviert als Beilage Rohkost oder einen Salat. Und schon hat man ein einfaches, schnelles und preisgünstiges Essen.



Ich stelle gerade fest, dass dieses Gericht ähnlich ist wie Papa a la Huancaina. Peru und Deutschland sind doch nicht so weit entfernt.

Für alle Fimschlinge Allergiker und sonstwie Intoleranten: 
Butter lässt sich durch Margarine austauschen. Wer kein Weizenmehl verträgt, hat mit Dinkelmehl seltener Probleme. Und Milch gibt es lactosefrei, Sojamilch, Mandelmilch und was weiß ich noch alles. Dann ist die Soße sogar vegan. Wer die Eier auch weglassen will - probiert mal Blumenkohl dazu.

Noch was. Es wurde mal moniert, dass meine Posts nicht nach Themen sortiert sind. Doch sind sie. Bemängelt hat das jemand, der noch ganz jung und, so sollte man meinen, dann zwangsläufig auch technik-affin ist. Hah, und ich alter Technikdepp konnte helfen. Yesss! Wer mit dem Handy liest und was Bestimmtes sucht - ganz nach unten scrollen und auf "Webversion" klicken. Rechts oben findet man dann die einzelnen Kategorien. Außerdem gibt es in dieser Version ein Suchfeld, in dem man die Überschrift bzw. das Thema eingeben kann.

9. Januar 2018

Kuschelkissen, Seelentröster, Reisebegleiter, Heimwehvertreiber



Den ganzen letzten Sommer über habe ich die Nähmaschine kaum eines Blickes gewürdigt, geschweige denn, mich dran gesetzt. Ganz selten habe ich mal was genäht. Ging einfach nicht. Ich hatte immer das Gefühl, draußen was zu verpassen und habe so viel Zeit wie möglich im Garten verbracht. Aber jetzt ist das Wetter so richtig besch..., die Gartenarbeit ruht. Jetzt sind wir wieder Freunde - die Nähmaschine und ich. Jetzt rattert sie wieder. Als bekennende Nachteule sitze ich oft auch noch nach Mitternacht im Nähzimmer.

Was ungenutzte Besitztümer betrifft, bin ich eher der Typ "brauch ich schon lange nicht mehr, mochte ich noch nie leiden, kann weg". Nur bei Stoffresten, da ist das ganz anders. Da kommt so schnell nix weg. Reststücke werden akribisch gesammelt und sortiert. Kann man ja vielleicht noch mal gebrauchen. Zugegeben, ich sammel mehr als ich am Ende tatsächlich auch vernähe.

Aber dank meiner "Da kann man bestimmt noch was mit machen"-Einstellung konnte ich bei dem Kinderkissen aus dem Vollen schöpfen. Deshalb sitzt im Baum eine Eule, die ich nicht aus Einzelteilen zusammen puzzeln musste. Dann wär es wahrscheinlich auch eine Riesen-Monstereule geworden. Ich hatte es einfacher und konnte die fertige Eule aus einem Stoffstück ausschneiden. Und nur weil ich auch Restchen verwahre, ist unter den Fenstern nicht nur die kahle Hauswand. Meine Stoffsammlung hat auch noch Blumenkästen hergegeben.







Ich habe die Motive nicht mit einem Zickzack-Stich aufgenäht, sondern habe ich mich für den Geradstich entschieden. Ich finde diesen unperfekten Stil, wenn die Ränder leicht ausfransen, recht charmant. Die kleine Eule wäre unter dem Gezackel auch gar nicht zur Geltung gekommen. Damit die Applikationen dauerhaft gut halten, habe ich sie 3 bis 4 mal umrundet. 
Mit einem fix und fertig bedruckten Stoff ist ein Kissen natürlich um ein vielfaches schneller genäht. Macht aber auch nur halb so viel Spaß. Nur schade, dass der Platz auf dem Kissen so begrenzt ist. Ich hätte Material, um eine halbe Stadt mit Leben zu füllen.





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